Beschreibung
Stuckfries, 1853 durch ES „Georg der Musenfürst“, Herzog Georg Il. Von Sachsen Meiningen zur Ausschmückung der Villa Carlotta am Comer See bei dem fürstlichen Hofbildhauer Ferdinant Müller beauftragt. Während einer Italienreise Georg II. zur Villa Carlotta waren in den Entstehungsprozess neben dem M...
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Stuckfries, 1853 durch ES „Georg der Musenfürst“, Herzog Georg Il. Von Sachsen Meiningen zur Ausschmückung der Villa Carlotta am Comer See bei dem fürstlichen Hofbildhauer Ferdinant Müller beauftragt. Während einer Italienreise Georg II. zur Villa Carlotta waren in den Entstehungsprozess neben dem Musenfürsten auch ES „Dunkelgraf“ Ludwig Bechstein sowie die Historienmaler Andreas Müller und Arnold Lossow involviert. Grundgedanke des Kunstwerkes sollte Mut und Heldentum verdeutlichen, der in der Darstellung des Kampfes der germanischen Elemente gegen die Römischen seinen Ausdruck finden sollte (Zug Kaiser Barbarossa über die Alpen u.ä.). Der Fries gelangte nie zur Ausführung. Man befürchtete nationale Befindlichkeiten bei den Italienern und unterließ die Anbringung am Bestimmungsort. Bereits angefertigte Teile galten lange Zeit als verschollen, tauchten Jahrzehnte später wieder auf und wurden 1927 an einem einfachen Bürgerhaus in der Altstadt von Meiningen montiert. Auf Grund des engen Bezuges seiner Entstehungsgeschichte zu unseren Ehrenschlaraffen und der ritterlichen Darstellung schmückt seit a. U. 160 ein Replikat des Kunstwerkes die Rückwand hinter dem Thron der Meinung’a. (aus „Festschrift zum 25.Stiftungsfest der Meinung’a a.U.163)
Quelle: Lulupedia Import