Musiker, * Tetschen (Děčín, Böhmen), 14. 1. 1877; † Salzburg, 28. 1. 1942, studierte 1891–97 am Prager Konservatorium Violine und Komposition, teilweise auch bei Ševčík und A. Dvořák. 1906–10 wirkte er als Militär-Kapellmeister beim Infanterieregiment 42 in Königgrätz, 1910 wurde er Generalmusikdirektor in Karlsbad. M., der in seinen Posthof-Konzerten die slawische, insbesondere aber die tschechische Musik pflegte, erwarb sich als Violinist im
↑ Manzer-Quartett und als Chormeister des Frauenchores, welcher später dem Karlsbader Männergesangverein angeschlossen wurde, große Verdienste um das Karlsbader Musikleben. Manzer war Rt Strichnin, EZ, Oberschlaraffe, Junkermeister und Zinkenmeister im Reych Caroli Thermae (206).