ABC der Ritterbünde Mitteilungsblatt der Ritterbünde aus Deutschlands und Österreichs Gemarkungen. Hermann von Toggenburg, Recke der
↑ Kuttenberger Ritterschaft zue Salisburgensis, hat ihn am 15. im Heumond 1877 ins Leben gerufen. Der Herold berichtete in seinen Ausgaben, die heute sechsmal jährlich erscheinen, über das Leben in den Bünden. Dazu werden in den Ritterstand erhobene Recken mit ihren Lehen vorgestellt und den nach Walhall Abgerittenen besonders gewürdigt. Leider gingen die Abnahmen zurück, so dass
↑ Josephus von Thury den Herold mit nach Vindobona (Wien) nahm. Er war selbst Schriftleiter und Herausgeber. Jeweils eine Ausgabe gab er auf seine Kosten heraus. Später schenkte er den Herold dem Bund Deutscher Ritterbünde. Die in den Bünden gehaltenen historischen, nachdenklichen und humorvollen Vorträge werden heute durch den Herold den anderen Lesern kundgetan. Dazu kommen Chroniken des Großmeysterkonvents mit dem Festvortrag und den Ehrungen verdienter Recken. Die Bünde berichten über ihre Bestandesfeste, über ihre Burgenchronik, über ihr interessantes Burgenleben und über besondere Aufdieweltkommenstage ihrer Recken. Zudem haben die Bünde die Möglichkeit, auf besondere Feste hinzuweisen, Eine eigene Ausgabe wird alle vier Jahrungen dem Deutschen Rittertag gewidmet Der Herold erscheint nun über 140 Jahrungen und gehört damit zu den ältesten regelmäßig erscheinenden Publikationen in Deutschland. Zwei Exemplare werden der Nationalbibliothek in München übergeben. Der Leitgedanke des Herolds lautet: VOX AUDITA PERIT, LITIERA SCRIPTA MANET Ein gehörtes Wort verfliegt, der geschriebene Buchstabe bleibt (Text: https://www.deutscher-ritterbund.de/herold)