Reych Nr. 391

Hewlett, Bill_und_Packard, Dave

Unbekannt ·G-I

Beschreibung

Hewlett, Bill
Titel: Palo der Garagentüftler
Reych: Nr. 391 Josefina California (San Jose)
Geb.: 20.05.1913 in Ann Arbor / Michigan
Gest.: 12.01.2001 in Palo Alto / Kalifornien

Volltext

amerikanischer Erfinder Packard, Dave Alto der Garagentüftler 391 Josefina (San Jose) Geb. 07.09.1912 in Pueblo / Colorado Gest. 26.03.1996 in Stanford / Kalifornien amerikanischer Erfinder Bill Hewlett wurde oft beschrieben als gütig, charmant, bescheiden, anspruchslos, brillant und prag- matisch. Er war ein Tüftler, liebte es mit HP Mitarbeitern in aller Welt zu plaudern und beeinflusste viele durch sein Engagement und seine Großzügigkeit. Bill wurde am 20. Mai 1913 in Ann Arbor, Michigan (USA) geboren. Er wuchs in San Francisco auf und studierte an der Stanford Universität in Palo Alto, wo er 1934 den “Bachelor of Arts degree” (Bakkalaureus der Philosophie) erhielt. 1936 bekam er dann den “Masters degree in Electrical Engineering” (Diplom Ingenieur Elektrotechnik) vom Massachusetts Institute of Technology. Ein weiterer Ingenieur Grad folgte 1939 von der Stanford Universität. Während seiner Studentenzeit an der Stanford Universität lernte Bill Dave Packard kennen. Die beiden Ingenieur Aspiranten wurden Freunde und starteten 1939 eine Partnerschaft, bekannt als Hewlett-Packard Company. Er war immer im Vorstand dieses Unternehmens tätig bis er 1983 in den Aufsichtsrat wechselte. Schließlich wurde er 1987 “director emeritus” im Aufsichtrat, eine Position, die er bis zu seinem Tod am 12. Januar 2001 innehatte. Bill erhielt eine große Anzahl von Ehrendoktorwürden, war in etlichen Aufsichtsräten vertreten und war Mitglied in unzähligen Institutionen und Organisationen. Seine Liste von Auszeichnungen ist ebenfalls relativ lang und beinhaltet z.B. 1977 die Bürgermedaille der Stadt Böblingen (Württemberg) und das Komturkreuz des Bundesverdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (1987). Deutschland lag Bill sowieso sehr am Herzen, und so war er auch die treibende Kraft, das erste Werk außerhalb der USA 1959 in Böblingen zu etablieren. Dazu gibt es auch noch eine echt schlaraffische Anekdote als von anfangs vier Standorten in Deutschland schließlich noch der Raum München und der Raum Stuttgart in die engere Wahl kamen. Bill fällte die Entscheidung mit dem Spruch: “In München wird Bier getrunken, aber in Stuttgart wird geschafft!” Dave Packards Einfluss auf die Elektronik Industrie, auf Management Stil und auf Philanthropie war nichts weniger als außerordentlich. Freunde und Angestellte beschrieben ihn als warmherzig, großzügig, humorvoll und sachlich. Er war ein leidenschaftlicher Verteidiger von Natur- und Umweltschutz, und in seiner Freizeit ging er gerne angeln. Ein Spruch von ihm war: “Wenn Du auf die Erde kommst, sind Deine Tage gezählt, aber das gute ist, dass ein Tag Angeln nicht zählt.” Dave wurde am 7. September 1912 in Pueblo, Colorado (USA) geboren. Er studierte an der Stanford Universität in Palo Alto, wo er 1934 den “Bachelor of Arts degree” (Bakkalaureus der Philosophie) erhielt. Von 1936 bis 1938 hatte er eine Anstellung bei General Electric im Staate New York. Wieder zurück in Palo Alto, erhielt er 1939 den Ingenieur Grad von der Stanford Universität. Im gleichen Jahr startete er dann mit Bill Hewlett in einer Garage in Palo Alto die nach beiden benannte Firma. Die Reihenfolge der beiden Namen im Firmennamen kam übrigens durch das Hochwerfen einer Münze zustande. Wie Bill war Dave auch immer im Vorstand dieses Unternehmens tätig, unterbrochen 1969 durch eine Berufung zum Staatssekretär im Verteidigungsministerium. 1972 kehrte er wieder in die Firma zurück, diesmal als Aufsichtsratsvorsitzender. Schließlich wurde er 1993 “director emeritus” im Aufsichtrat, eine Position, die er bis zu seinem Tod am 26. März 1996 innehatte. Ebenso wie Bill erhielt Dave eine große Anzahl von Ehrendoktorwürden, war in etlichen Aufsichtsräten vertreten und war Mitglied in unzähligen Institutionen und Organisationen. Seine Liste von Auszeich- nungen ist ebenfalls relativ lang und beinhaltet z.B. das Großkreuz des Bundesverdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (1972). Dave war auch die treibende Kraft bei der Errichtung des Monterey Bay Aquariums als ein philanthro- pisches Projekt der Packard Familie. Dazu gehört auch das Monterey Bay Forschungsinstitut, das sich auf Tiefsee-Forschung spezialisiert hat. Wenn man über die Gründung der Firma Hewlett-Packard berichtet, kommt man nicht an der Garage vorbei. Als sich Bill und Dave 1938 entschlossen, “etwas zu unternehmen”, kehrte Dave von New York zurück und Bill kundschaftete Mietobjekte in Palo Alto aus. Er fand schließlich das perfekte Objekt in der Addison Avenue. Speziell ausgesucht wegen einer freistehenden Garage, die Dave und er als Werkstatt benutzen konnten, hatte das Grundstück eine 3-Zimmer Wohnung im Erdgeschoss für Dave und seine frisch vermählte Frau Lucile sowie eine Wohn-Baracke (2,5 x 5,5m) im Garten für Bill. Die Miete von 45 Dollar pro Monat wurde brüderlich geteilt. Die Garage diente als Forschungslabor, Entwicklungswerkstatt und Produktionsstätte. Das erste Produkt war ein Audiooszillator, der von Walt Disney gekauft, und für die Produktion des Filmes Fantasia zum Einsatz kam. Die Garage wurde schnell zu klein, und das Unternehmen zog 1940 in ein größeres Gebäude an der Page Mill Road in Palo Alto um. 1989 wurde die Garage als der Geburtsplatz von Silicon Silicon Valley dediziert. Das Grundstück wurde 2000 von Hewlett-Packard aufgekauft und in Zusammenarbeit mit der Stadt Palo Alto bis 2005 wieder restauriert und dabei in den Zustand von 1939 versetzt. 2007 erfolgte die Aufnahme in das amerikanische Nationalregister von historischen Plätzen. Da die Schlaraffia Josefina Califonia im sogenannten Silicon Valley zu Hause ist, hat die Sassenschaft im März 2010 Bill Hewlett und Dave Packard als Väter und Begründer von Silicon Valley zu Ehren- schlaraffen gekürt. Von nun an sei allen kundt und zu wissen, dass sie als ES Palo und Alto, die Garagentüftler in die Annalen unseres allzeyt fröhlichen Reyches eingegangen sind. (Text: HP Archiv, Übersetzung Rt. Dampfross (391))
Quelle: Mediathek Schlaraffia Arnstadt