Reych Nr. 29

Hindemith, Paul

Unbekannt ·G-I

Beschreibung

Hindemith, Paul Prof.
Titel: Ludus
Reych: Nr. 29 Asciburgia (Aschaffenburg)
Geb.: 16.11.1895 in Hanau
Gest.: 18.12.1963 in Frankfurt

Volltext

deutscher Komponist Hindemith studierte in Frankfurt Musik und war Schüler des Hochschen Konservatoriums. Seinen Unterhalt verdiente er als Geiger in einer Tanzkapelle. Er spielte meisterhaft Geige und Bratsche und wuchs zur bedeutendsten Persönlichkeit der modernen deutschen Musik heran. Sein melodischer Erfindungsreichtum und seine energische musikantische Rhythmik machten ihn zum meist aufgeführten modernen Meister der Musik. Von 1915-23 war er Erster Konzertmeister des Operhausorchesters, auch konzertierender Bratschist, seit 1927 Professor der Kompositionslehre an der Staatlichen Musikhochschule in Berlin. Die Anregungen, die fast schrankenlose Tonalität, die Nebeneinanderführung mehrerer Melodienlinien ohne Rücksicht auf die sich ergebenden Zusammenklänge (linearer Kontrapunkt), die aus der Musik Strawinskijs und aus dem Jazz bezogenen Elemente, hat Hindemith voll ausgestaltet und damit einen Stil von ausgeprägter Eigenart geschaffen. Anschließend an die Berliner Zeit hat er auch in Ankara Musik gelehrt, bevor er 1937 eine erste Reise nach Nordamerika unternahm. 1940 wurde er Professor an der Yale-Universität und ab 1946 Staatsbürger von Nordamerika. 1953 kehrte er wieder nach Europa zurück, ließ sich in Zürich nieder und wurde sogleich zum Professor an der Universität ernannt. wichtigsten Streichquartette, Kammermusiken Soloinstrumente sowie für Blasorchester, die Opern ,,Cardillac“ und „Neues vom Tage", der Sketch „Hin und zurück", die Filmmusik „Felix der Kater" für mechanische Orgel, die Musik zu Bert Brechts „Lehrstück“. Für die Jugendmusikbewegung, für die sich Hindemith engagierte, komponierte er „Spielmusik", ein „Schulwerk für Instrumentalzusammenspiel" und „Sing- und Spielmusiken für Liebhaber und Musikfreunde". (Text: N.N. / Das Blaue Buch)
Quelle: Mediathek Schlaraffia Arnstadt