Beschreibung
Germer, Edmund, Dr.
Titel: Neon det Jlühwürmchen
Reych: Nr. 105 Newarka (Dover)
Geb.: 24.08.1901 in Berlin
Gest.: 10.08.1987 in Berlin
Volltext
deutscher Ingenieur und Wissenschaftler weiland Sasse des Reyches Newarka Der Wissenschaftler hatte sich zunächst in Deutschland einen großen Namen gemacht. Noch während seiner Doktorarbeit über die Lampentechnik wurden ihm bereits 10 Patente durch das Reichspatentamt zugesprochen. Das wichtigste Ergebnis seiner Forschungen war die Entwicklung neuartiger Lichtquellen, Niederdruckgasentladungslampen, die die Grundlage für die Herstellung von Höhensonnen bei der Quarzlampengesellschaft in Hanau bildeten. Unter seinen mehr als 70 weiteren eigenen Patenten und ca. 180 Copatenten befinden sich Höhepunkte seiner Erfindungen, wie z.B. die Fluoreszenslampe im Jahre 1929 und die Quecksilberhochdrucklampe, die 1937 nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA und in Holland patentiert wurde. Ein weiteres Meisterstück war der sog. Osramkiller, eine Erfindung, bei der durch Zwischenschaltung eines Widerstandes zwischen dem Pol des Sockels und der Lampe die Lebensdauer einer Glühbirne um 40 % erhöht wurde. Die Firma Osram, die eine Monopolstellung für Glühlampen hatte, kaufte diese Erfindung für eine ansehnliche Summe auf. Nebenbei gehörte auch eine vielfach verbesserte Panzerfaust zu seinen Erfindungen. Schon 1949 wurde er von der amerikanischen Firma Engelhardt Industries als „Research engineer“ nach Newark gerufen. Seine Burgfrau und sein Sohn folgten zwei Jahre später nach. Seine Wohnung in Irvington, N befand sich nur wenige Schritte von der Montgomery-Halle entfernt, allwo die h. Newarka damals ihre Burg hatte. Über Rt Piefke (161) fand er den Weg zur Newarka, wo er am 5.11. a.U. 105 als Knappe 154 aufgenommen und am 8.1. a.U. 197 zum Ritter Neon det Jlühwürmchen geschlagen wurde. Sein Sohn wurde mit dem Ritternamen Bokadjo der Wortspinner Sasse des h.Reyches Silvana (149). Rt. Neon bekleidete das Amt des Burgvogts und zeichnete sich bald als Clavizimbelmeister aus. In seinen witzigen, vom Berliner Milieu geprägten Fechsungen war er als Grand Seigneur der alten Schule stets darauf bedacht, niemandes Gefühle zu verletzen. In den späten Fünfzigern arbeitete er für eine Reihe anderer Firmen. Ein Höhepunkt seines Lebens war die im Jahre 1954 erfolgte Verleihung der Frank P. Brown Medaille des Franklin Instituts in Anerkennung seiner Arbeiten zur Herstellung einer brauchbaren Fluoreszenzlampe. Als es zur Pensionierung kam, fasste Rt. Neon den Entschluss, mit seiner Frau wieder nach Berlin zurückzukehren. Er sippte dort als Fahrender in der h. Berolina, meist aber in der h. Lietzowia bis ca. 1980 weiter, bis eine unaufhaltsam voranschreitende Erblindung die farbenfrohe Welt für ihn, der so viel geleistet hatte, um den Menschen ein besseres Leben zu schaffen, allmählich verdunkelte. Nach dem Tode seiner Burgfrau verließ er seine Heimburg in Berlin nur noch selten. Dann schwand auch seine Beinmuskulatur und schließlich sein Augenlicht völlig. Im Frühjahr 1986 konnte er noch einmal seinen Sohn in Ohio besuchen. Im Juli a.U. 128 wurde er noch operiert, aber kurz danach trat er seinen letzten Ritt gen Ahall an. Am 7.12. a.U. 128 gedachte das Reych Newarka in einer Trauerfeier ihres verdienstvollen Sassen und erkürte ihn zum Ehrenschlaraffen mit seinem Ritternamen. Eine anerkannte Ehrung durch seine Heimatstadt blieb dem erfolgreichen Erfinder und Wohltäter der Menschheit zeitlebens und über den Tod hinaus leider (Text: Rt. Elegius, ErbK, (105) )
Quelle: Mediathek Schlaraffia Arnstadt