Ritter Klex der Bemäntler, Graf, Lipsia (3), profan Robert Zangenberg. Aufgenommen am 14.1.1574. Redakteur der Schlaraffen-Zeitung ab Nr.2, die bereits in gediegener Ausstattung vorgestellt wurde, heißt es im Sitzungsprotokoll vom l. Juli 1574. Vom OS Kurella wurde verfügt, dass Rt Klex die Redaktion zu übernehmen habe, da er als Privatmann genügend Zeit und Geld habe und auch über entsprechende journalistische und drucktechnische Vorkenntnisse verfügte. Die Zeitung erschien bis Nr.32 autografisch, "bis die Erfindung der Buchdruckerkunst die Herausgabe erleichterte", wie Rt Graf Klex humorvoll schreibt. Ab der Jahrung 1578/79 erfolgte die Umbenennung in "Der Schlaraffia Zeyttungen". Rt Graf Klex scheute weder Zeit noch Mühen; er war Verleger, Eigentümer und Laufbursche in einer Person (in seinem Ritterwappen: Biene mit Blitzbündel). In schlaraffischer Art und Weise sonders gleichen, auch mit großen Geldaufwendungen, führte er die Zeitung zu einer Höhe, die wohl kaum ein Vereinsblatt dieser Zeit erreicht haben dürfte. Voll biografischer, statistischer, feuilletonistischer und künstlerischer Beiträge sind „Der Schlaraffia Zeyttungen“ ein geschichtlicher Spiegel Allschlaraffias geworden und haben wesentlich zur Festigung der Schlaraffia beigetragen. Dank und ehrende Anerkennung der Allmutter Praga wurde Rt Klex zuteil. 50 Reyche erkürten ihn zum Ehrenritter. Berechtigten Stolz und große Freude über sein Werk brachte er in den Jubiläumsnummern 100 (Lenzmond 1587) und 200 (Lenzmond 1596) zum Ausdruck. Am 16.7.1583 heiratete er Katharina Zangenberg. Nach nahezu 25 Jahrungen übernahm a.u.39 Rt
↑ Kolibri der stille Beobachter die Redaktion. Rt Klex nahm weiterhin lebhaften Anteil an den Vorgängen im Redaktionslokal. Der Verlust des Augenlichtes um a.U.49 ließ die Tage des einst so fröhlichen, gastfreundlichen und überaus hilfsbereiten Schlaraffen immer trüber werden. Am 10. (11.) August a.U.52 ritt er in Leipzig gen Ahalla. Drasal schreibt in seiner Chronik über ihn: