von den Rtt Höllenstein und Ulrich von Hutten 1869 herausgegebene Zeitung, die aber nach nur vier Nummern endete. In der Folge Name der regelmäßig erscheinenden Zeitung ab 1574. Anlass war ein Duell im Ostermond a.U. 1574 (1874) der Rtt Castor und Krakehl, beide Sassen der Lipsia und Mitglieder des Leipziger Stadttheaters. Das Thema des Hiebes von Rt Krakehl lautete: „Idee und Prospekt einer Schlarafffenzeitung". Dabei hat er auf die Macht dieses Mediums verwiesen, Übelstände zu besprechen, Vorschläge zur Abhilfe zu bringen, die Wahlen zu beeinflussen, ein Antiprotokoll zu gründen. Die Sassenschaft der Lipsia akklamierte diesen Hieb und Rt Krakehl brachte am 3. Brachmond a.U. 1574 (3.6.1874) die erste Nummer einer Schlaraffenzeitung heraus, legte aber bereits 14 Tage später die Redaktion wegen Überarbeitung nieder. OS Rt Kurella bestimmte daraufhin Rt Klex, die Redaktion zu übernehmen, da er als Privatmann genügend Zeit und Geld habe und auch über entsprechende journalistische und drucktechnische Vorkenntnisse verfügte. Schon die zweite Nummer kündet auf der Titelseite vom Ideenreichtum und der schöpferischen Kreativität von Rt Klex, dem es zu danken ist, dass er diese Zeitung nicht nur zu einer hochqualifizierten Vereinszeitung gestaltet hat, sondern auch viele geschichtliche Sachverhalte in Wort und Bild neben Biographischem, Feuilletonistischem u.a.m. für die Nachwelt bewahrt hat. Bis zu Nr. 9 war die Schlaraffen-Zeitung ein Lokalblatt der Lipsia; im Vorconcil zu Berlin am 7.3.1575 wurde sie zum Amtsblatt der vereinigten Schlaraffenreiche ernannt. In Nr. 11 wurde die erste Stammrolle der Schlaraffenreiche Prag, Berlin, Leipzig und Hamburg veröffentlicht. Waren die ersten 32 Nummern bis 1578 noch handgeschrieben und im Steindruck hergestellt, erfolgte ab der Nr. 33 die Herausgabe „Der Schlaraffia Zeyttungen“ im Buchdruck und hieß vom Oktober 1578 an
↑ Der Schlaraffia Zeyttungen. (Allschlaraffische Chronik Band IV, Rt Ton DIN (126) ).