Ulrich von Lichtensteyn

Unbekannt ·Ritterbuende

Beschreibung

Ritterbünde gründete 1920 das ↑ Ritterschaftliche Archiv. Lichtenstein hatte guten Kontakt zu Otto Piper (Pseudonym: P. Sincerus), einem anerkannten Burgenforscher (Deutsche Burgenkunde). Er konnte Lichtenstein viele Hinweise zum Archiv geben. Piper kannte die Ritterbünde in Monachia, da er selbst d

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Ritterbünde gründete 1920 das ↑ Ritterschaftliche Archiv. Lichtenstein hatte guten Kontakt zu Otto Piper (Pseudonym: P. Sincerus), einem anerkannten Burgenforscher (Deutsche Burgenkunde). Er konnte Lichtenstein viele Hinweise zum Archiv geben. Piper kannte die Ritterbünde in Monachia, da er selbst dem Orden ↑ Harbni (gegründet 1850 – Auflösung 1981) angehörte. Lichtenstein war von der Ordenslehre Parzivals von Pelrapere sowie der Bruderlade von Lohengrin so begeistert, dass er 1903 die ↑ König Artus Tafelrunde zue Monachia gründete. Dieser stand er als Artus II. kurzzeitig als Großmeyster vor. Er beklagte, dass das zarte Reis des neuen Bundes von den rauen Münchner Stürmen geknickt wurde, noch ehe es voll zur Entfaltung gekommen war. Sein Ideal war ein Wunderwerk, eine Burg, die Montsalvatsch genannt wird, für das Ritterreich zu schaffen. Der Tafelrunde gehörte er nur wenige Monate an. Das weitere Leben ist nicht bekannt.
Quelle: Lulupedia Import