Reych Nr. 370

Thoma, Ludwig

Unbekannt ·S-U

Beschreibung

Thoma, Ludwig Dr.
Titel: 1. Klasse
Reych: Nr. 370 Im Isarwinkel (Geretsried)
Geb.: 21.01.1867 in Oberammergau
Gest.: 26.08.1921 in Rottach am Tegernsee

Volltext

deutscher Schriftsteller Ludwig Thoma war der Sohn eines Forstmeisters und studierte in Aschaffenburg Forstwesen und später in München Rechtswissenschaften. 1894-99 war er als Rechtsanwalt in Dachau tätig und übernahm dann die Schriftleitung des „Simplizissimus" bis zu seinem Tode. Unter dem Pseudonym Peter Schlemihl brachte er satirische Gedichte heraus wie „Grobheiten“, „Neue Grobheiten", „Peter Schlemihl" und der köstliche „Briefwechsel des Bayerischen Landtagsabgeordneten Jozef Filzer". Als humoristischer Erzähler hatte er den größten Erfolg mit seinen „Lausbubengeschichten" und der Fortsetzung mit „Tante Frieda", „Der heilige Hias", „Kleinstadtgeschichten" , „Das Kälbchen" und „Erster Klasse". Hervorragendes bot Thoma mit seinen kraftvollen Romanen und Erzählungen aus dem bayerischen Volksleben wie „Andreas Vöst", „Der Wittiber", „Altaich", „Die Dachserin" und „Der Ruepp". Großen Erfolg hatte er auch mit den satirischen Komödien „Die Lokalbahn", „Moral", mit dem Volksstück „Magdalena", „Brautschau", „Dichters Ehrentag" und „Die kleinen Verwandten". Von 1907 an schrieb er auch für den „Miesbacher Anzeiger". (Text: N.N. / Das Blaue Buch)
Quelle: Mediathek Schlaraffia Arnstadt