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Rt Hansi ohne Gleichen hat für die Neufassung des Bestandsverzeichnisses Bücher aufgelistet
nach Rittername, profanem Verfasser und Reych. Der Istbestand lautet z. Zt. 1.829 Bände. Allge-
mein kann gesagt werden, dass wir in allen oben angeführten drei Gebieten weitere Aktualisierun-
gen durchgeführt haben.
Neu ist ein Link auf der Homepage der Berolina „ASB”, eingerichtet von Rt D’ARTagnan.
Durch Einbau einer Lüftung und der Ausdehnung der Burgzentralheizung sind klimatische Verbes-
serungen zur Lagerung der ASB erfolgt.
Die Zusammenarbeit mit dem Allschlaraffischen Archiv ist seit Jahren hervorragend. In den letzten
Jahren wurden meist schriftliche Anfragen aus dem Uhuversum bearbeitet, wie z. B. seit wann und
wo gibt es Rittermäntel, wo liegt der Ursprung des Begriffs „Allmutterkuss“, wer kennt die abgebil-
dete schlaraffische Burg (erfolgreiche Suchanfrage über DSZ) usw.
Fortan können wegen der ehrenamtlichen Tätigkeit der Archivare nur noch Dokumente mit einer
Digitalkamera gescannt werden. Die Autoren im Uhuversum werden gebeten, ein Exemplar ihrer
Werke unaufgefordert der ASB zur Verfügung zu stellen.
Die Bibliothekare Rt Bötrix und Pe-Tantris,
Der Leiter Rt Sym-Bartibas
C h r o n i k B a n d I V d e r A l l s c h l a r a f f i a ® m i t I n h a l t s v e r z e i c h n i s d e r 4 C h r o n i k e n O s t e r m o n d 1 5 3 , L a n g s a m , P s e u d o - S c h w a b , T a u r r i e s e u s
das letzte lulu
Schlaraffen nordischer Reyche haben am 1. Hornung a.U. 69 eine
Sterbekasse ins Leben gerufen: die Wohlfahrtskasse „Das letzte Lulu“.
Wie man sieht, war der Gedanke, nach dem Ableben die Hinterbliebenen zu unterstützen, schon
früh in Uhuversum vorhanden.
Die Leistung der Wohlfahrtskasse wird in § 2 der Satzung definiert: „Die Kasse gewährt beim Tode
ihrer Mitglieder eine einmalige Zuwendung in Höhe von so viel mal 2 Mark, als der Kasse zur Zeit
des Sterbefalles Mitglieder angehören“: Bereits am 26. Hornung des gleichen Jahres (also nur 26
Tage nach der Gründung) zählte die Kasse bereits 248 Mitglieder aus 29 Reychen. Das Reych Han-
novera hatte die Verwaltung übernommen und die Mitglieder kamen aus der Flensburgia bis zur
Chasalla und von der Oldenburgia bis zur Rostochensis.
Durch die profanen Verhältnisse war die Wohlfahrtskasse gezwungen, sich am 1. Juli 1934 einer
gewerblichen Versicherung, nämlich der Allianz Lebensversicherung anzuschließen. Diese Versi-
cherung bestand über die Kriegswirren hinaus und im Lethemond a.U. 88 wurde – wiederum von
der Hannovera initiiert – das Umlageverfahren erneut ins Leben gerufen. Dem Aufruf zum Beitritt
entnehmen wir: „Um sofort helfen zu können, dachten wir ein Eintrittsgeld von 5 Mk und bei jedem
Ahallaritt eine Umlage von 5 Mk zu erheben“.
A.U. 118 ist aus einem Schreiben des Geschäftsführers Rt. Doch (20) zu entnehmen, dass bei einem
Mitgliedsbeitrag von monatlich DM 2.- (also jährlich DM 24.--) - ein Sterbegeld in Höhe von DM
500.- ausgezahlt wird.
Heute umfasst die Freundschaftskasse unter dem 1. Vorsitzenden DSR Rt Roi-n-Schmäh (248)
mehr als 2.300 Mitglieder in deutschen und österreichischen Reychen. ASR Rt Van der Goschen
(29) wurde nach 10-jährigem Vorsitz (1995-2004) in der Nachfolge unseres unvergessenen Freun-
des Rt Pressofix (40) zum Ehrenvorsitzenden gewählt.
Blues-Ton (29)
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Schlaraffisches
hilfswerk
Das Deutsche Schlaraffische Hilfswerk e.V.
Hilfe im 21. Jahrhundert
Wir schreiben das Jahr 2007, a.U. 148, das 60. Gründungsjahr des „Deutsches Schlaraffisches Hilfs-
werk e.V.“, (kurz DSH), welches im Jahr 1947, a.U. 88, auf der ersten Karlsruher Maientagung, aus
dem „OHO-TROTZ“ entstanden ist.
60 Jahrungen Hilfe für Schlaraffen und Burgfrauen in Not
60 Jahrungen Spenden von Reychen und UHU-Brüdern
Stolz kann uns erfüllen: Als Ausprägung des Freunschaftsgedankens reifte dieses schlaraffische
Sozialwerk unter der langjährigen Leitung von Rt. Jur-Ass (17) und tatkräftiger Hilfe ehrenamtlicher
Freunde zu einer Institution, die unabhängig, schnell und effektiv das Spendenaufkommen fast
ohne Verwaltungskosten denen zugute kommen lassen kann, die es bitter benötigen. Während es
bis zum Fall der Mauer vorwiegend Sassen und Burgfrauen in der ehemaligen DDR waren, denen
die besondere Fürsorge galt; sind es seitdem auch zahlreiche Freunde in den alten Bundesländern,
die durch Bresthaftigkeit und zunehmende Altersarmut unverschuldet in große Schwierigkeiten
geraten sind. Hinzu kamen Notfälle infolge von Naturkatastrophen wie das Elbehochwasser oder
der Hurrikan, der die Nova Orleana schwer getroffen hat. Hier wie auch sonst konnte das DSH
„Hilfe zur Selbsthilfe“ leisten.
Es besteht wenig Grund, pessimistisch in die Zukunft zu schauen. Doch die Fortschritte der Me-
dizin lassen uns älter werden. Die Schwierigkeiten des Älterwerdens werden zunehmen. Die Ein-
schnitte in die Sozialsysteme werden zunehmend spürbarer. Wenn unser schöner Bund Schlaraffia
ein Spiegel der Gesellschaft mit all ihren sozialen Problemen ist, dann gilt unverändert die Bitte des
DSH an alle Schlaraffenbrüder, in der Verpflichtung zur aktiven Hilfe nicht nachzulassen:
Unterstützt das Hilfswerk mit Spenden!
Lasst uns wissen, wer der Hilfe bedarf!
Zum fünfzigsten Jahrestag seiner Gründung schrieb wld Rt Jur-Ass dem DSH ins Stammbuch: „Es
soll gefeiert werden, und jeder, der zu irgendeinem Festtag gratuliert, sollte 3 Märker dem DSH
opfern. Der schlaraffischen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, damals wie heute.“
Sein Vorschlag gilt bis heute! Denn Freunde, bedenket: Jeder kann in Not geraten. Und solange es
Schlaraffen gibt, wird es nötig sein zu helfen. (Spender können steuerwirksame Spendenbeschei-
nigungen erhalten).
Der Vorstand des Hilfswerks
C h r o n i k B a n d I V d e r A l l s c h l a r a f f i a ® m i t I n h a l t s v e r z e i c h n i s d e r 4 C h r o n i k e n O s t e r m o n d 1 5 3 , L a n g s a m , P s e u d o - S c h w a b , T a u r r i e s e u s
1 Die Datenzentrale Allschlaraffia und das Meldewesen
1.1 Entwicklung der DZA in den letzten 25 Jahren
Die Landeskantzlei Deutschland wurde a. U. 126 von ErbK Rt Aqua (31) zusammen mit seiner Burg-
frau, genannt Kantzilona, übernommen. Rt Aqua hat die Landeskantzlei in den darauffolgenden
Jahren umorganisiert und die elektronische Datenverarbeitung eingeführt. Hier standen Ihm zu-
nächst Herr Manfred Winterhalter und ab dem Jahr a. U. 133 zunehmend auch Herr Rudolf Phillipeit
als profane Dienstleister zur Verfügung.
Herr Rudolf Phillipeit hat in den folgenden Jahren bis heute die schlaraffische EDV von einer Einzel-
platzanwendung auf einem MS-Dos-/Word-/DBASE-System hin zu einer verteilten und vernetzten
Datenbankanwendung weiterentwickelt, welche heute über Internetverbindungen mit dem Reychs-
verwaltungsprogramm weltweit eingesetzt werden kann.
Im Jahr a. U. 136 wurde Frau Brigitte Lutz als Mitarbeiterin in der LKD angestellt. Frau Lutz hat von
damals bis heute die Entwicklung der Kantzlei vom Federkiel und Karteikarte bis zur modernen
EDV miterlebt und dazu beigetragen, dass die Organisation der Datenzentrale den heutigen Stand
erreicht hat.
Im Jahr 139 verstarb die damalige zentrale Aufgabenträgerin Kantzilona (Burgfrau Rt Aqua), womit
die zu diesem Zeitpunkt tragende Säule der Landeskantzlei Deutschland nicht mehr zur Verfügung
stand. Es dauerte länger als ein Jahr bis die entstandene Lücke langsam wieder geschlossen werden
konnte.
Nach einer Verlagerung von Verantwortlichkeiten auf Frau Lutz und Herrn Philipeit, sowie der zwi-
schenzeitlichen Anstellung von Frau Weißkopf (a. U. 142 bis a. U. 144), Frau Schock (seit a. U. 145)
und von Frau Friedrich (seit a. U. 146) konnte sich ErbK Rt Aqua im Jahr 140 aus den operative
[… Fortsetzung im Originalband]