158 Sarebrucca
Die Jahrungen nach a.U. 121 waren insunders geprägt von begeisterten Schlaraffen, die aus den
Reihen des Saarländischen Rundfunks aber auch vor allem aus den Künstlern des Saarländischen
Staatstheaters hervorgingen. Genannt seien nur einige, wie die weiland Rtt Ajaxel, Radio-Kuss und
Baß-partout.
Unsere Gedanken gehen aber auch zu vielen Freunden, die heute an der ewigen Rittertafel sippen,
wobei nur einige genannt seien wie z.B. die Rtt Baroko, Bil-Drahmulus und Zoo´on.
Ein wichtiges Ereignis war der Umzug von der Undine in das Gebäude der Saarbrücker-Casino-
Gesellschaft, wo nicht zuletzt Hochwasser das Gesicht unserer Burg mitprägte. Die unsere Burg
zierenden Wappen unserer Sassen – auch das sei erwähnt – stammen von Rt Lum-Bazi, der mit viel
Liebe auch die Einritts-Einkleber unseres Reyches fechst.
Absoluter Höhepunkt fand am 8.4. a.U. 146 statt, als sich 2 Kolonien und 79 Reiche zum 100. Indie-
weltkummtag in der Congresshalle im profanen Saarbrücken einfanden.
Unter vielen anderen waren unsere Ehrengäste die Ehrenritter, der DSR Rt Ebbes, Alt-Sprengelfürst
Rt Schoppe, sowie ASR Rt Van der Goschen und ASR Rt Salomon als Schirmherr des Allschlaraffi-
schen Symphonierorchesters.
Den Bogen unserer wechselvollen Geschichte nach der uhufinsteren Zeit spannten unser Rt Kann-i-
bal sowie unser ER Shakes´Bier aus der Sicht unseres Tochterreyches Fulkolinga und des ER Nator
von unserer Ziehtochter An den zwo Pruggen.
Am Vormittag folgenden Tages fand die Festveranstaltung ihren krönenden Abschluss im Saarländi-
schen Staatstheater, wo das Allschlaraffische Symphonieorchester unter Stabführung von Rt Robin-
hut einem begeisterten Publikum sein brillantes Können in einem breiten Spektrum unter Beweis
stellen konnte, so wie unter anderen die Musiker unseres Reyches, die Rt Mops-Fidel und Ozeano.
Von unserer schlaraffischen Freundschaft zeugen heute nicht nur die alljährlichen Freundschafts-
sippungen, die Sippungen der Freitagsreyche unseres Sprengels, die Lenzsippungen gemeinsam
mit unserer Tochter, der Fulkolinga, sondern auch die Krystallinen mit Burgfrauen in der Winterung
aber vor allem auch in der Sommerung, wobei insunders die von unserem Rt Galoppo geführten
Fahrten in die Gauen Frankreichs, aber auch die jährlichen Sommerfeste zu nennen sind.
Nicht zuletzt zeugt die gut besetzte Junkertafel von einer erfreulichen Zukunft unseres ewig jungen
Reyches Sarebrucca.
C h r o n i k B a n d I V d e r A l l s c h l a r a f f i a ® m i t I n h a l t s v e r z e i c h n i s d e r 4 C h r o n i k e n O s t e r m o n d 1 5 3 , L a n g s a m , P s e u d o - S c h w a b , T a u r r i e s e u s
161 Totowa
Gegen Ende A.U. 120 beschlossen unsere Sassen, unsere so geschätzte Concordiaburg noch
schöner und angenehmer zu gestalten. So wurde zunächst eine neue Heizung eingebaut, damit
am Burgfrauenabend die Burgfrauen (und nicht nur diese!) nicht mehr im Wintermantel sippen
mussten. Dann kam eine neue Damen- und Herrentoilette, diesmal streng getrennt. In der Küche
verschwand das Ofenrohr, während geschmackvolle Wandschränke mit neuem Kühlschrank und
Kochherd dem Raum ein ganz neues Gesicht gaben.
Bei diesen Umbauten zeigten sich besonders die Rtt Rauhbank und Von der Au als Meister ihres
Faches. Um die finanzielle Zukunft der Totowa zu sichern, erbauten die Totowacken ein Zweizim-
merapartment über der Burg. Die Miete von dieser Wohnung sollte für alle Unkosten der Burg
aufkommen. Als erster Mieter zog unser wld Rt Park ein.
A.U. 129 löste sich leider das h.R. Nova Yorkia auf. Die Mehrzahl ihrer Sassen fanden in der Totowa
ein neues Heim, so auch die Rtt Lenzelot, Schängel, Achilles, Debi-Toro, Gallo-Leo, Wickel und
Ansitz.
A.U. 136 trat die Totowa dem Plattdeutschen Volksfestverein bei, einer Dachorganisation deutscher
Vereine an der Ostküste. Der PVV unterhält ein gemeinnütziges Altersheim, in dem auch die Sassen
der Totowa im Alter zur Pflege aufgenommen werden können.
Eine gemeinsame Sippung mit dem Rheinischen Sängerbund ergab sich als einer der Höhepunkte
des schlaraffischen Geschehens. Da wir über eine eigene und geräumige Burg verfügen, werden
immer wieder bedeutende Feste bei uns ausgetragen, so auch der Weckruf der „Hudson-Reyche”,
der Mummenschanz, das Fest der guten Nachbarschaft, die Vier-Reyche-Sippung und Reychsfeh-
den wie Newarka gegen Novus Portus.
Anlässlich des Ritterschlages des Jk Walter zum Rt Immer-Da fanden weitere Bauarbeiten statt: Die
innere Halle wurde völlig erneuert.
A. U. 141 luden die Rtt Russi-Kuss und Meil-o-Graf (beides Mediziner) den Nobelpreisträger der
Medizin Dr. Guenther Blobel zu einem Vortrag in die Concordiaburg ein. Er überzeugte die Totowa-
cken, sich am Wiederaufbau der Frauenkirche mit einer Spende zu beteiligen.
Mit der Auflösung des h.R. Portus Betsiae traten uns die Rtt Fietje, Cyanikus und Olympiakus bei.
Weiters übernahm unser Reych von der h. Portus Betsiae die Austragung des Kapitäns- und Admi-
ralskongresses, jedoch der Zug in den Süden, vor allem gen Florida, bedeutete für uns einige Ver-
luste. So verließen uns in den letzten Jahren die Rtt Livius, Hart-Mut, Aktivio, Tangent, Ardeus und
Foto-Geno. Aber wir hoffen, unter deutschsprechenden Amerikanern neue Sassen zu finden.
A. U. 147 feierten wir unser 100-jähriges Bestehen unter Beteiligung von zahlreichen auswärtigen
Reychen. Zu einem großen Erfolg in den letzten Jahren hat sich auch das gemeinsame Uhubaum-
fest mit den h.R. Newarka und Brooklynia entwickelt. Zum Fest kam zuletzt auch der Uhubaum-
mann. Er hatte Stollen für alle und außerdem Blumen für die Burgfrauen mitgebracht.
C h r o n i k B a n d I V d e r A l l s c h l a r a f f i a ® m i t I n h a l t s v e r z e i c h n i s d e r 4 C h r o n i k e n O s t e r m o n d 1 5 3 , L a n g s a m , P s e u d o - S c h w a b , T a u r r i e s e u s