Orbaha Chattensis

Unbekannt ·Reychsgeschichten

Beschreibung

Reych Nr. 279 — Orbaha Chattensis. Reychschronik aus Band IV (a.U. 126-149).

Volltext

279 Orbaha Chattensis
A.U. 129 wurde unsere Orbaha Chattensis 60 Jahrungen alt; so haben wir über die ganze Winterung
auf vielfältige Weise in den Sippungen des 60. Jubiläums gedacht. Eine Sternstunde im Sippungsge-
schehen war die 1397. Sippung a.U. 132 in der Festburg im Sängerheim. In einer feierlichen, humor-
vollen Sippung wurden drei „Hundertjährige” Freunde geehrt. Unser Kantzler Graf Amati war 40
Jahre und die Oberschlaraffen Rt Edisohn und Rt Biberschwanz waren je 30 Jahre, also zusammen
100 Jahre, in Amt und Würden.
A.U. 136 konnte die 1.500 Sippung gefeiert werden. Sie war zugleich die GU-Feier für die Rt Lord
Evergreen und Großfürst Menilaos und die UrsFeier für die Rt Thumbold und Dra-ht-cula.
Großfürst Edisohn, unser „Patriarch”, wollte aus gesundheitlichen Gründen nicht länger als Ober-
schlaraffe fungieren und es folgte ihm auf den Thron Rt Un‘er kann‘t. Kurze Zeit später (a.U. 137)
stellte Großfürst Biberschwanz nach nunmehr 33 Amtsjahren das Amt eines Oberschlaraffen zur
Verfügung; seinen Platz nahm Rt Lehrlauf ein .
A.U. 141 erhielten unser ErbK Graf Amati und unser Patriarch Großfürst Edisohn den GU-Orden
für 50 Jahre Zugehörigkeit zu Allschlaraffia und Rt Cimbelhauer diese Auszeichnung aufgrund des
Beginns seines 80. Lebensjahres. ErbO Rt Fürst Buna konnte für sein 20-jähriges Thronjubiläum
geehrt werden.
A.U. 141 ging Rt Un‘ er kann‘t in seine norddeutsche Heimat zurück. Für ihn wurde Rt Vorwitz zum
Oberschlaraffen gewählt. Rt Fürst Buna verließ nach 21 Jahren als Oberschlaraffe den Thron. Es
folgte ihm Rt Rackett. Wenn auch der Wechsel auf dem Thron nun häufiger erfolgte, so blieb doch
die Kontinuität und die harmonische Atmosphäre auf dem Thron und im Reych erhalten.
Vieles wäre es wert, in einer Chronik genannt zu werden, doch alles Streben im Reych steuerte auf
das 75. Stiftungsfest zu, das am 18.10. a.U. 144 stattfand.
In einem dem feierlichen Anlass würdigen Rahmen, dem Kurhaus-Hotel, konnte das Reych ein
glanzvolles Fest begehen. Über dreihundert Freunde und Burgfrauen gaben uns die Ehre und waren
voll des Lobes über die gelungene Festsippung. Allen, die daran teilnehmen konnten, wird diese
Sippung als ein besonderes Erlebnis lange in Erinnerung bleiben.
Auch nach diesem Fest wurde manche aus dem normalen Sippungsgeschehen herausragende Sip-
pung gefeiert. Im Christmond a.U. 144 wurden die Brillanten zum GU-Orden an Rt Schmollis und
ein Jahr später an Rt Lord Evergreen verliehen. Wenn es eines weiteren Beweises für das gedeihliche
und gesunde Klima in der Orbaha bedarf, so war dies die gemeinsame Feier für 50-jährige Zugehö-
rigkeit zu Allschlaraffia für die Rtt Biberschwanz, Cimbelhauer, Sonny-Boy und Phantomas.
Gewaltige Reychseinritte aus dem Uhuversum wie der des h. R. Truna Bavariae oder des h. R. Duis-
bargum und insbesondere des geliebten Mutterreiches Brema sollen stellvertretend für die vielen
Einritte genannt werden, deren sich unser Reych erfreuen darf. Sie sind der Beweis dafür, dass wir
als kleines Reych im Spessart für unsere Gastfreundschaft und für die Attraktivität unserer Sippun-
gen einen guten Ruf genießen.
Wir alle wünschen uns, dass dieser schlaraffische Geist unter den jetzigen Oberschlaraffen Rt Wirr-
Duell (ab a.U.145), Rt Rackett und Rt Vorwitz in die ferne Zukunft wehen und unter dem Motto „in
arte voluptas” allen Freunden viele glückliche Stunden bescheren möge.
Eine seit Jahrungen wohlgefüllte Junkertafel schafft die Voraussetzungen und erleichtert die Um-
setzung dieses Wunsches.
C h r o n i k B a n d I V d e r A l l s c h l a r a f f i a ® m i t I n h a l t s v e r z e i c h n i s d e r 4 C h r o n i k e n O s t e r m o n d 1 5 3 , L a n g s a m , P s e u d o - S c h w a b , T a u r r i e s e u s
Quelle: Chronik Band IV, S. 378-378