Beschreibung
Wache, Karl Hofrat Dr.
Titel: Roland
Reych: Nr. 378 Graetz an der Mur (Graz)
Geb.: 26.04.1887 in Wien
Gest.: 30.04.1973 ebenda
Volltext
österreichischer Bibliothekar und Schriftsteller Weiland Sasse des H.R.Castell Am schönen Bronnen Ritter Roland der Kriti-Recke war Sasse des Reyches Castell am schönen Bronnen und ist seit dem 1.4. a.U. 116 der Ehrenschlaraffe Roland beim Reyche Graetz an der Mur. Er war schon in dem früheren Urschlaraffenreych Castellum Vindobonense am schönen Bronnen sesshaft und erhielt dort wegen seiner schriftstellerischen Tätigkeit den Titul „Roman-Tiger". Karl Wache war Oberstaatsbibliothekar in Wien und hat selbst ein Büchlein herausgegeben mit dem Titel „Jahrmarkt der Wiener Literatur", das seine vielfältigen Werke enthält Seine bekanntesten Romane sind „Meine Welt" (1918), „Roland“ und „Agnes Ingwersen" (1923) sowie „Der böse Heinzelmann" (1932). Gleichzeitig trat Wache mit einer Reihe wissenschaftlicher Werke hervor, wie „Die Künste, ihr Wesen und Werden", „Das Geistesleben in Österreich", „Quer durchs Mittelmeer", „Neubarock", „Goethe“ und mit literarischen Beiträgen im Wiener Führer sowie in der deutsch-österreichischen Literaturgeschichte von Nagl-Zeidler-Castle über Hamerling, Lyriker und Aphoristiker und andere mehr. Später schuf er sogar einige Dramen, wie „Das Sanatorium" (1935), „Baucis und Philemon" (1954) und „Die Götter warten in Wien" (1964). Von seinen zahlreichen Feuilletons seien nur seine „Wiener Miniaturen" und das „Wiener Potpourri" genannt. Schier unerschöpflich waren daher auch seine poetischen Fechsungen in den Sippungen bis kurz vor seinem Ahallaritt. (Text: N.N. / Das Blaue Buch)
Quelle: Mediathek Schlaraffia Arnstadt