Reych Nr. 319

Wallack, Franz

Unbekannt ·V-Z

Beschreibung

Wallack, Franz Hofrat
Titel: Glocknerfürst
Reych: Nr. 319 Stella Alpina (Zell am See)
Geb.: 24.08.1887 in Wien
Gest.: 31.10.1966 in St. Johann im Pongau

Volltext

Ingenieur und Schriftsteller Weiland Sasse der H.R. Claudium forum und Stella Alpina Ritter Fer der Eisbändiger wurde a.U. 62 im Reich Claudium forum Schlaraffe. In der Jahrung a.U. 72 wurde er fahrender Ritter bis Ende des Krieges. Als Erzschlaraffe der a.U. 92 gegründeten Colonie Stella Alpina wurde er vom ersten Tage an Oberschlaraffe des Äußeren und blieb dies bis zu seinem Ahallaritt. Rt. Fer ist in Anerkennung seiner Verdienste von den Reychen Claudium forum, Stella Alpina, Juvavia und Hala bavarica zum Ehrenschlaraffen Glocknerfürst erkürt worden. „Es ist nicht sehr häufig, dass Ehrenschlaraffen erkürt werden, die ihren Leistungen nach mehr der Wissenschaft oder der Technik zugeordnet werden müssen als einem Zweig der schönen Künste. Wenn bei Rt. Fer diese Zuordnung gegeben ist, so war für das Reych ebenso bedeutend der Mensch und der Schlaraffe. Dies hat es unseren Sassen leicht gemacht, ihn zum Ehrenschlaraffen zu erküren." (Zitat OÄ Markant). Als gebürtiger Wiener studierte Wallack nach seiner freiwilligen Einjährigenzeit an der Technischen Hochschule in Wien und trat 1913 als Bauingenieur in den Dienst der Kärntner Landesregierung. Von 1914-18 stand er im Frontdienst auf serbischen und italienischen Kriegsschauplätzen und nahm an den Kärntner Abwehrkämpfen teil. Nach dem Kriege wandte er sich wieder voll seiner Berufsarbeit zu. 1924 wurde ihm der Auftrag zur Planung der Großglocknerstraße zuteil, die dann 1934/35 nach seinen Plänen unter oft schwierigen, persönlichen Einsätzen auf dem höchsten Berg Österreichs gebaut wurde. Mit dieser einmaligen Pioniertat hat er sich unvergängliche Verdienste erworben. Außer diesem Bau, der für ihn die Erfüllung seines Lebenswerkes war, lagen noch weitere wichtige Projektierungen in seinen Händen, wie zahlreiche Wasserkraftwerke in Kärnten, die kleine Sperrmauer am Großen Mühldorfer See sowie die Gerlos-Mautstraße. Auch als Schriftsteller und Verfasser etlicher Fachbücher, die auch der allschlaraffischen Bibliothek einverleibt wurden, hat er sich einen Namen gemacht. (Rt Rudyfer (319)) Wallack wurde in einem Ehrengrab des Landes und der Stadt Salzburg beigesetzt. (Text: N.N. / Das Blaue Buch)
Quelle: Mediathek Schlaraffia Arnstadt