Beschreibung
Leuthold, Heinrich
Titel: Evoé
Reych: Nr. 19 Turicensis (Zürich)
Geb.: 09.08.1827 in Wetzikon
Gest.: 01.07.1879 in Burghölzli
Volltext
schweizer Dichter und Journalist Leuthold widmete sich zunächst dem Studium der Rechte, machte Studienreisen nach Südfrankreich und Italien und siedelte 1858 nach München über. Dort schloss er sich dem Dichterkreis der „Krokodile“ an. Bekannt wurde er durch seine Beiträge zum „Münchner Dichterbuch" und durch Übersetzungen französischer Dichtungen, die er gemeinsam mit Geibel herausgab. Zwischenzeitlich war er an verschiedenen süddeutschen Zeitungen als Schriftleiter tätig, besonders der „Süddeutschen Zeitung". Die Aufmerksamkeit weiter Kreise erregte er durch seine Gedichte, die ihn als einen bedeutenden Lyriker von tiefer Empfindung und wahrer Formvollendung zeigten. 1877 wurde er geisteskrank und verbrachte den Rest seines Lebens in der Irrenanstalt Burhölzli bei Ludwig Ganghofer zeichnete Leuthold in seinem Roman „Die Sünden der Väter". Paul Heyse brachte in seinen „Jugenderinnerungen und Bekenntnisse" eine Charakteristik von Leuthold. (Text: N.N. / Das Blaue Buch)
Quelle: Mediathek Schlaraffia Arnstadt