Beschreibung
Ludwig, Oskar Vinzenz Prof. Dr. (auch Fortunatus)
Titel: Ilsan
Reych: Nr. 181 Castellum Cornoviae (Korneuburg)
Geb.: 18.06.1875 in Niederhillersdorf
Gest.: 22.01.1859 in Langenzersdorf
Volltext
österreichischer Theologe, Philologe, Historiker Weiland Sasse der HR Vindobona (Wien), Claustroneoburga die allzeyt Getreue (Klosterneuburg) und Castellum Cornoviae (Korneuburg) Ritter Ilsan der Aggsteiner war Erzschlaraffe und Ehrenritter des Reyches Claustroneoburga, Sasse der Reyche Vindobona und Castellum Cornoviae, Großursippe und ist jetzt Ehrenschlaraffe Ilsan des Reyches Castellum Cornoviae. Seinen Ritternamen wählte er nach jenem sagenhaften Sohn eines Köhlers und einer Hexe, der überkräftig und wild ganze Bäume nach Hause trug, Bären und Eber mit bloßen Händen fesselte und zur Küche schleppte, ein riesiger Raufbold wurde, bis er schließlich ins Kloster ging, um Buße zu tun. Oskar Vinzenz Ludwig wurde im österreichischen Schlesien geboren, maturierte 1894 in Olmütz, empfing 1894 das Ordenskleid und wurde 1898 zum Priester geweiht. Er studierte in Wien Moraltheologie, Patristik und Kirchengeschichte, promovierte 1909 zum Dr. phil. und machte die Lehramtsprüfung. In Rom war er Mitglied des „Istituto storico austriaco", wurde 1915 Supplent am Akademischen Gymnasium in Wien, danach Direktor der Mädchenmittelschule in Klosterneuburg bei Wien, wo er auch als Standortpfarrer tätig war und sich kunsthistorischen Studien widmete. Schließlich wurde er Geistlicher Rat und Ordentliches Mitglied der Katholischen Akademie, erhielt den Komturrang des finnischen Ordens „Weiße Rose" und das Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich. Rt. Ilsan wurde a. U. 64 Schlaraffe und vertrat sein Schlaraffentum mit viel Mut vor der geistlichen Obrigkeit. Er blieb Priester, Chorherr und Schlaraffe. Sein Grab befindet sich auf dem Lang-Enzersdorfer Friedhof in einem Pfarrer-Grab. Seine Werke: „Eine Biedermeierreise" (1914), „Alt-Wiener Biedermeiermusikanten" (1924), „Stadt und Stift Klosterneuburg" (1927), „Wachauer Vagantenbrevier" (1933), „Hoch vom Leopoldsberg" (1939), „Wiens Akropolis" (1948), „Das Geheimnis der Wachauerin" (1957); Historische Monographien ab 1925 ff, Jahrbuch des Stiftes Klosterneuburg ab 1908 ff. (Text: N.N. / Das Blaue Buch)
Quelle: Mediathek Schlaraffia Arnstadt