Reych Nr. 23

Mozart, Wolfgang Amadeus

Unbekannt ·M-O

Beschreibung

Mozart, Wolfgang Amadeus
Titel: Musi-Genius
Reych: Nr. 23 Augusta Vindelicorum (Augsburg)
Geb.: 27.01.1756 in Salzburg
Gest.: 05.12.1791 in Wien

Volltext

österreichischer Komponist Der junge Mozart, in dem sich in frühestem Alter außergewöhnliche musikalische Begabung regte, genoss durch seinen Vater, den Salzburger Hofviolinisten und Vizekapellmeister Leopold Mozart eine gewissenhafte, vielseitige Schon sehr früh zog das klavierspielende Wunderkind durch ganz Europa. Mozart war einer der vielseitigsten Genien der Tonkunst, der im vokalen und instrumentalen Bereich Unvergängliches geschaffen hat. Mozarts Opernschaffen kann man in drei stilistisch verschiedene Gruppen einteilen. Die erste ist die Opera seria. Für italienische Bühnen schrieb er “Midridate”(1770), „Ascanio in Alba" (1771), „Il sogno di Scipione" und „Lucio Silla" (1772), „Il re pastore" (1775). In diese Gruppe gehört auch der 1781 für München geschaffene „Idomeneo" und „Titus“ (1791). Näher lag der künstlerischen und menschlichen Natur Mozarts die realistischere Opera buffa, in der er sich auch schon als Knabe mit „La finta semplice" versuchte (1786), der die wesentlich reifere „Finta giardiniera" (1775) folgte. Mit „Figaros Hochzeit" (1785) kam der Durchbruch zur musikalischen Komödie großen Stils. Im „Don Giovanni" gelang eine Mischung ernster und heiterer Elemente zu einem Weltbild shakespearischer Prägung, während „Cosi fan tutte" wieder reinen Kommödiencharakter in sich trug. Erinnern wir uns des mit 12 Jahren geschaffenen Singspiels „Bastien und Bastienne", ein anmutiger Beitrag, der 1781 durch „Zaide“ vermehrt und mit der „Entführung aus dem Serail" zum großen Erfolg führte. Der Höhepunkt seines Schaffens ist sicherlich die 1791 gebrachte Uraufführung der „Zauberflöte". Diesen großen Erfolg, den man auch die Geburtsstunde der deutschen Oper nennen könnte, hat Mozart leider nicht lange überlebt. Schon einige Monate danach starb er über der Komposition seines bedeutendsten kirchenmusikalischen Werkes, des "Requiem", in Wien, wo er im letzten Jahrzehnt seines Lebens gelebt und gewirkt hatte. in Grabdenkmal auf dem Friedhof St. Marx in Wien und Denkmäler in Graz, Weimar, Salzburg und Wien, sowie das Mozartmuseum und die von allen Sassen des Reyches Juvavia geförderte Stiftung Mozarteum in Salzburg lassen den einmaligen Künstler nicht vergessen. (Text: N.N. / Das Blaue Buch)
Quelle: Mediathek Schlaraffia Arnstadt