Reych Nr. 40

Goetz, Curt

Unbekannt ·G-I

Beschreibung

Goetz, Curt
Titel: Hokus-Pokus
Reych: Nr. 40 Maninheimbia (Mannheim)
Geb.: 17.11.1888 in Mainz
Gest.: am 12.09.1960 in Grabs

Volltext

deutscher Schauspieler Goetz war der Sohn eines Weinprüfers und verbrachte seine Jugend und Gymnasialjahre in Halle an 1907 trat er als Schauspieler in Rostock, von 1909-11 in Nürnberg und anschließend in Berlin auf. Von 1939-46 lebte er in den USA im Exil, wo er seinen Lebensunterhalt als Drehbuchautor in Hollywood und als Hühnerfarmer bei Los Angeles verdiente. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte er in die Schweiz zurück und lebte in Merlingen am Thuner See. Die Rollen in seinen Stücken sind „geschrieben von einem Schauspieler für Schauspieler", wie er in seiner Biographie zum Ausdruck brachte. Wenn er trotzdem Dichter war, so zu einem guten Teil wider seinen Willen. Jedoch sind seine Einakter Meisterstücke ersten Ranges, viele davon wurden auch Erinnert sei an: „Nachtbeleuchtung", „Menagerie“, „Der Lampenschirm", „Ingeborg", „Die tote Tante", „Hokus-Pokus" (1928 und 1953 verfilmt), „Dr. med. Hiob Prätorius", „Der Lügner und die Nonne", „Das Haus in Montevideo", „Die Tote von Beverly Hills" und „Nichts Neues aus Hollywood". Seine Autobiographien wurden nach seinem Tode von seiner Frau Valery von Martens herausgegeben: „Die Verwandlung des Peterhans von Binningen" und „Wir wandern, wir wandern". (Text: N.N. / Das Blaue Buch)
Quelle: Mediathek Schlaraffia Arnstadt