Beschreibung
Dietz, Rudolf
Titel: Deham
Reych: Nr. 322 Lympurgia (Limburg)
Geb.: 20.02.1863 in Naurod
Gest.: 14.12.1942 in Wiesbaden
Volltext
deutscher Heimatdichter In der Ostermondschlaraffiade a.U.136 wurde Rudolf Dietz geb. 22.2.1863 in Naurod, gest. 14. 12. 1942 in Wiesbaden, Lehrer und Heimatdichter, zum ES Deham erkürt. 1883 wurde er Lehrer in Freiendiez, also in unserer Gemarkung. Neben seiner pädagogischen Tätigkeit widmete er sich der Heimatdichtung in nassauischer Mundart, die er noch in der von großstädtischen beherrschte. Ehrenmitglied Sprachvereines stand er in enger Verbindung zu Konrad Duden. Neben seinen Mundartgedichten verfaßte er Schulbücher - wie eine biblische Geschichte für die Grundschule - Märchen, Tiergeschichten und heimatkundliche Lehrbücher. Rudolf Dietz war auch ein meisterlicher Fotograf und veröffentlichte viele seiner Bilder in Zeitschriften; sein unvergessenes Gedicht „De-haam is dehaam" wurde von Aletter vertont. Mitten im Krieg legte er seine Feder beiseite und schlief in eine bessere Welt hinüber. Als Ehrenschlaraffe Deham möge er den geistigen Besitz unseres Bundes mehren und mit seinen heiter- besinnlichen Gedichten unsere Sippungen bereichern. (Text: Rt. Gero (322))
Quelle: Mediathek Schlaraffia Arnstadt