Ossenbrugga

Unbekannt ·Reychsgeschichten

Beschreibung

Reych Nr. 195 — Ossenbrugga. Reychschronik aus Band IV (a.U. 126-149).

Volltext

195 Ossenbrugga
Zu Beginn des Berichtszeitraumes lud die h. Ossenbrugga am 11.11. a.U. 126 zum Silbernen Burgju-
biläum. In einer würdevollen Sippung begrüßte Rt Rotörchen viele Freunde aus 12 Reychen, beson-
ders aber Rt Phil-o-son, (195), als den letzten Vertreter der „Burgerbaugilde”. Es folgte eine fröhliche
Sippungszeit, bis 1993/94 die Haseburg im Rahmen der Stadtsanierung überarbeitet wurde. Wir
sippten a.U. 134/135 in einer Notburg, um dann am 3.10. a.U. 135 die strahlende Haseburg im Kreise
vieler Gastrecken einzuweihen. Die OS Rt Rotörchen, Rt Idee-Alist und Rt Filato begrüßten unter
einer großen Gästeschar, besonders den ASR Rt Shin-Shu und DSR Rt Don Miguel.
Neben den Festlichkeiten zur Haseburg scharten sich um die Rtt Don Kosak und Emslinger im
Emsland sesshafte Sassen benachbarter Schlaraffenreyche. Man traf sich zu einem Stammtisch in
Lingen/Ems. Am 12.8. a.U. 128 wurde beschlossen, dem Uhu ein Nest zu bauen. Der Zuspruch der
Gastrecken aus den Heimatreychen und dem Sprengel, war positiv! Nach Ablauf der Winterung
128/129 war Oho doch so mächtig, dass es bei einem kleinen, aber feinen Stammtisch blieb. Mit
dem bisher größten Jubelfest der Ossenbrugga am 11.3. a.U. 130 gelang dem Reich ein großer
Schritt in das Blickfeld der Öffentlichkeit. Das 75. Stiftungsfest wurde in der Stadthalle mit über
400 Gästen fröhlich gefeiert. Der Rahmen und die Organisation war gelungen, und alle Gäste wa-
ren glücklich und zufrieden! Die Schlaraffia Ossenbrugga war nun im Gespräch der „Osnabrücker
Kreise”. So konnten dann auch anlässlich der 2.000 Sippung am 15.10. a.U. 131 Mitglieder der Loge
und anderer Gesellschaftsklubs als Gäste begrüßt werden. Eine freundschaftliche Verbindung blieb
erhalten. A.U. 139 brachte mit der 350. Wiederkehr des Westfälischen Friedens zu Münster und
Osnabrück neue Wege, das schlaraffische Spiel weiter auszubauen. So sippten am 3.10. a.U. 139 die
Reiche Mimegarda und Ossenbrugga in Tecklenburg. Mit dem Austausch von „Kriegs- und Reit-
berichten” an dieser Kurierstrecke verflog das Fest wie im Fluge. Der Titul „Friedensreiter” wurde
erstmalig am 15.11. a.U. 142, und dann im jährlichen Wechsel in den Reichen 195 und 209 verliehen.
Federführend ist Rt Alchimix (209). Neben den freundschaftlichen Sippungen mit den Nachbarrei-
chen, gab es auch fürchterliche Fehden, wie die der Junkertafeln mit den h.R. 393 und 195. Am 15.2.
a.U. 135 wurde verbissen um das „Hermannsdenkmal” im h. Reich Porta Westfalica gekämpft. Sie-
ger wurde die Junkertafel der h. Theotmalli, daher steht das „Hermannsdenkmal” noch dort! Eine
Reichsfehde mit der h. Bochumensis wurde „Im Suerland” ausgetragen. Nach schwerem Ringen
mussten wir der h. Bochumensis den Sieg überlassen. Trotzdem trugen die Fehden zur Festigung
der Reichsfreundschaften bei. Die jährliche Dümmersippung mit Turney wurde a.U. 145 zum 48.
Male in Hüde am Dümmer gefeiert, doch zogen schon dunkle Wolkenbänke auf, sodass es zu
keiner weiteren Fortsetzung dieser Sippung kam. Zwei bedeutende Sippungen heben sich aus den
Sippungsfolgen ab. Es ist die GU-Feier mit Brillanten für Rt Don Kosak am 8.3. a.U. 145., ein gar
fröhliches Wiegen- und Jubelfest unter „alten” und „jungen” Freunden. Für die seit a.U. 129 herrlich
gefechsten Paßeinkleber, der wundersamen Vermehrung des Reichsschatzes und der Sicherung
zur langjährigen Nutzung der Haseburg wurde am 11.10. a.U. 145, anlässlich seiner Ursippenfeier
Rt Dr. Met geehrt. Eine große Gästeschar bedankte sich bei dem Jubilar für die vielen Freuden, die
auch in anderen Reiche gut ankamen. Nach diesem Rückblick schaut die Ossenbrugga fröhlich in
die Zukunft. Besonders, wenn man einen Blick auf die Statistik wirft. Im Jahre a.U. 125 hatten wir 36
Sassen, davon sind heute noch 12 Recken ganz aktiv. In den vergangenen 25 Jahren konnten 31 neue
Sassen aufgenommen werden. Besonders freut uns, das die jungen Sassen begeistert mitspielen
und das Reich mittragen. Daher der mutig Blick des Uhus nach vorn.
C h r o n i k B a n d I V d e r A l l s c h l a r a f f i a ® m i t I n h a l t s v e r z e i c h n i s d e r 4 C h r o n i k e n O s t e r m o n d 1 5 3 , L a n g s a m , P s e u d o - S c h w a b , T a u r r i e s e u s
197 Washingtonia
Mit kaum 20 sesshaften Schlaraffen begannen wir die Jahrung 124-125. Mit unseren Burgfrauen und
einigen Einritten feierten wir unser 70. Stiftungsfest. In der folgenden Jahrung celebrierten wir einen
doppelten Ritterschlag an Rt Picus und Rt Patentikus. A.U. 134 wurde Rt Picus noch profan nach
Deutschland versetzt und verließ unser Reych. Da das Nachbarreych Baltimora und unser Reych
zwei kleine Reyche waren, wurden unsere zweiwöchentlichen Sippungen aufeinander abgestimmt,
sodass jeder Sasse bei beiden Reychen einreiten konnte.
Im April a.U. 130 wurde unser 75. Stiftungsfest in der deutschen Botschaft in Washington gefeiert.
Wir erfreuten uns einiger Einritte, auch aus Europa, es wurde ein schönes Fest. A.U. 132 hatten wir
einen großen Einritt verbunden mit der Ursippenfeier für unsere Rtt Phys-o-Phil und Aquanaut. In
den kommenden Jahrungen erfreuten wir uns einer guten Junkertafel (3 Kn und 2 Jk), was Hoff-
nung für die Zukunft gab. In der folgenden Jahrung (134) gab es dann einen dreifachen Ritterschlag
von denen uns zwei innerhalb weniger Jahrungen wegen Umzugs verließen. A.U. 135 begingen wir
feierlich unser 80. Gründungsfest, erfreuten uns an Einritten und das Programm wurde mit Be-
geisterung aufgenommen. Nachwuchswerbung war stets unsere Hauptaufgabe, leider ohne Erfolg.
Wir sippten regelmäßig mit Schlaraffengeist und Freude, oft in Anwesenheit von ASR Siebenhitze.
A.U. 140 wurden unsere Sassen Unifiskus und Chrono zu Ursippen erhoben. Wir waren erfreut, a.U.
141 wiederum einen zweifachen Ritterschlag an den Rtt Pharma-Gen und Wiking zu celebrieren.
Einen großen Einritt aus Kanada aus dem Reyche Porta Ontariae erfreute uns a.U. 143. Es war ein
unvergesslicher Abend mit Fechsungen ganz im Sinne schlaraffischer Freundschaft. Im Hornung
a.U. 144 begingen wir unsere 2.000 Sippung verbunden mit der GU-Feier für unseren Rt Sarkast,
der sich in unserem Reych ganz besonders als K auszeichnete und bewährte. Sein Nachfolger im
Kantzleramt ist Rt Philotas. Unser OÄ Rt Karolus ziert seit a.U. 141 den Thron und setzt sich ganz
besonders unermüdlich für das Reych und Schlaraffia ein.
Einer der Höhepunkte der Washingtonia a.U. 145 war die Feier des 90. Gründungsfestes. Das Fest
fand im Hotel Pier 7 in Washington statt; wir erfreuten uns an Einritten aus 12 Reychen und sehr
guter Beteiligung. Dies unvergessliche Fest klang aus am zweiten Tag mit Fechsungen beim Kater-
frühstück. Durch die bedauerliche Auflösung unseres Schwesterreyches Baltimora kamen sieben
Sassen zur Washingtonia, von denen leider die wenigsten aktiv sein können. Sehr erschüttert hat
das Reych der Ahallaritt unserer lieben und geehrten Sassen Pollutus, Phys-o-phil, Austerius und ER
Patsch-Nass in den Jahrungen 145-147. Wir werden ihnen stets ein ehrendes Andenken bewahren.
A.U. 147 wurden in einer besonderen Feier Rtt Chrono und Sarkast anlässlich ihrer 50-jährigen
Zugehörigkeit zu Schlaraffia geehrt. Auch war es uns vergönnt, dank der guten Arbeit unseres Jun-
kermeisters Favorito, in dieser Jahrung einen doppelten Ritterschlag an den nunmehrigen Rittern
Kondensator und Tanzbeinicus zu vollziehen. Letzterer ist jedoch dann leider in andere Gemarkun-
gen verzogen. Im Eismond 148 fand in der h. Filadelfia das erste Turney um die von Rt Chrono ge-
stiftete Freundschaftskette statt, wozu ein stattliches Fähnlein der h. Washingtonia dort eingeritten
war. Ferner ist mit Freuden zu berichten, dass der bei uns schon oft eingerittene Rt Vau Zwey A,
der bisher dem Reyche „Bey den Sieben Schwaben” angehörte, nun bei uns sesshaft wurde. Hinzu
kommt, dass bei unserem letzten Frühlingsfest zwei Pilger unserer Einladung gefolgt waren und
mit Begeisterung am Fest teilnahmen. Somit gibt es uns neue Hoffnung auf Zuwachs, damit unser
kle

[… Fortsetzung im Originalband]
Quelle: Chronik Band IV, S. 331-332