360 Fulkolinga
Es ist Chronisten Pflicht und Freude die wesentlichen Ereignisse und Entwicklungen des Reyches
360 (Schlaraffia Fulkolinga e.V) während der letzten 25 Jahre noch einmal Revue passieren zu
lassen.
Die Mitgliederzahl konnte über die Jahre annähernd konstant gehalten werden (derzeit 34) und die
durch Ahallaritte reduzierte Mitgliederzahl, vor allen Dingen in jüngster Zeit, durch eine ansehnli-
che Verstärkung an der Junkertafel etwas aufgefangen werden.
Besonders erfreulich, dass mit den Rittern Pate Tick, Niwwor, Shakes Bier und Prahlinetto noch 4
Erzschlaraffen unter uns weilen, wovon die beiden letztgenannten sogar Gründungsritter sind.
Zu den erwähnenswerten Festen der Fulkolinga zählt das 25. Stiftungsfest a.U. 131/132, in Elm, das
in feierlichem Rahmen mit Burgfrauen zelebriert wurde. Die Zahl von 81 Einritten aus 27 Reychen
machte das Fest zu einer der bislang teilnehmerstärksten Veranstaltungen unseres Reyches. Als
Oberschlaraffen waren die Ritter Pfiffigenius, Dentleman und C-Ohm-Andante unter Mitwirkung
des Kanzlers Rt. Phil Jus und des Reychsmarschalls Rt. Zwingnie für den Ablauf der Veranstaltung
verantwortlich.
Die 40 Jahr Feier wurde a.U. 145/146 in unserer Eyssenburg gefeiert. Zu der 1167. Sippung unseres
Reyches waren 24 eigene und 47 Sassen aus 16 befreundeten Reychen eingeritten, unter anderem
DSR Rt. Schoppe . Am Thron fungierenten die Rt. Versatil, Phil Jus und Ross-kann-i-nie – Marschall -
Rt. Mol-e-Kühles und Kanzler - Rt. di Crazziano. Einer unter vielen Höhepunkten war die Verlesung
des 1. amtlichen Protokolls vom 07.10. a.U. 106.
In unserem Reych, das über Jahrzehnte stets fechsungsfleißige und virtuose Musici in seinen
Reihen hat, ist das künstlerisch-musikalische Element sehr stark vertreten.
Ein weiteres Merkmal, das von einreitenden Freunden als vorbildlich angesehen wird, ist die (stren-
ge) Einhaltung der Hausgesetze (dunkle Gewamsung), des Spiegels und Ceremoniales, was vor
allen Dingen bei feierlichen Anlässen den Zauber einer Uhunacht ausmacht. Keinesfalls zu kurz
kommt jedoch der Humor in unserem eisenfesten Reych. Traditionell und professionell schickt sich
das Reych Fulkolinga alljährlich im Hornung an, die eigenen Sassen und Gäste dadurch zu erfreuen,
zu einer FastnachtsKrystalline zu laden. Ein meist mehr als 2 stündiges Programm lockt alljährlich
eine große närrische Zahl an begeisterten Besuchern.
Aktiv und kreativ zeigt sich das Reych auch in der Gestaltung der SommerKrystallinen, die die Be-
reiche Kultur, Sport und Geselligkeit vollumfänglich abdecken wozu auch stets die Burgfrauen der
gen Ahalla gerittenen Freunde geladen werden.
Beliebt und gut besucht waren stets auch die in der Sommerung stattfindenden Wellenritte auf der
Saar, bei denen die Wellenreiter in entspannter Atmosphäre ein paar angenehme Stunden an Bord
und beim Landgang zubringen konnten.
Die Sippungen finden seit unserer Koloniegründung in der Stadtmitte (im Kolpinghaus) in unmit-
telbarer Nähe zum Weltkulturerbe „Völklinger Hütte„ statt. Die große Zahl an Ehrenrittern (11) und
Ehrensenatoren (3) verdeutlicht den Reiz, in unserem Reych zu sippen.
C h r o n i k B a n d I V d e r A l l s c h l a r a f f i a ® m i t I n h a l t s v e r z e i c h n i s d e r 4 C h r o n i k e n O s t e r m o n d 1 5 3 , L a n g s a m , P s e u d o - S c h w a b , T a u r r i e s e u s
361 Am Grimmingtor
Die letzten 25 Jahre waren für das kleine Reych im oberen Ennstal sehr ereignisreich und angefüllt
mit fröhlichen und herausragenden Veranstaltungen im Rahmen des Sippungsgeschehens, in de-
nen vor allem der goldenen Ball fleißig flog und auch Duelle nicht gescheut wurden!
So wurde a.U. 127 das 20. Stiftungsfest unter Anteilnahme zahlreicher Sassen aus befreundeten
Reychen, a.U. 132 das 25. Stiftungsfest in der Festburg zu Gröbming mit noch größerer Beteiligung
– es gaben uns der Vorsitzende des ASR Rt Humanist, ASR Rt Calvados und auch das Mitglied des
SRA Rt Ajour die Ehre – gar feierlich und fröhlich begangen. Beide Male herrschte Jubelstimmung,
sowohl bei den Gästen, als auch bei den Sassen! Das Grimmingtor kann eben Feste feiern!
Es war dies alles in der Zeit der noch langjährigen Funktion unserer drei bewährten Oberschlaraffen
Rt Tarzan, Bla Bla und Trara.
Es wurden neue Sippungen, die aus dem Reychsgeschehen nicht mehr wegzudenken sind, ins Le-
ben gerufen (die Weststeirische Schilchersippung von Rt Fahrefroh, die Sauschädelsippung und
das UHU-lympische Schießen von Rt Viedocus) oder andere mit großem Erfolg weitergeführt (die
Dreiecksippung mit 320 und 381 und die Viedogoggerlsippung).
Man machte sich, bedingt durch den Besitzerwechsel des Hauses, in dem sich die Murmelburg
befand, schon a. U. 130 Gedanken, fasste Pläne, eine neue Burg zu bauen, errichtete einen Burg-
baufonds und fand a.U. 135, als plötzlich die Kündigung ins Haus geflattert kam, in den ehemaligen
Betriebsräumen unseres, leider nun wld Rt Pumperl – andere Pläne hatten sich zerschlagen – eine
neue Heimstatt.
Die Pläne dazu lieferte uns Rt Viedocus, die Zeit zum Um- und Ausbau war knapp bemessen (3
Monate!) und so legte jeder der Sassen fleißig Hand an, opferte viele Stunden seiner Freizeit, damit
die neue Burg bis zum Beginn der Winterung bezogen werden konnte.
Diese Phase des unbedingt notwendigen Burgbaues schweißte das Reych richtig zusammen. Am
15. Tag im Lethemond konnte OI Rt Alchimed zusammen mit OÄ Rt Tarzan und OK Rt Trara
die Burgweihe in Anwesenheit von ASR Rt Calvados vornehmen und taufte sie, auf Vorschlag von
weiland Rt Bla Bla, im Angedenken an den verdienstvollen weiland Rt Immi-Knall, auf „Immis Mur-
melburg”.
A.U. 141 wurde uns die Ehre zu Teil, die Reychsfehde zwischen den h. R. Monte Lunach und Ferro-
chalybbsia auszurichten. Es war ein Fest, das seines gleichen suchen musste. Die Festburg war bis
auf den letzten Platz gefüllt und dieses Ereignis noch lange in aller Munde. A.U. 145 wurde unser
Rt Viedocus in den SRA und dann zum LK berufen, eine Auszeichnung auch für unser kleines, aber
stets fröhliches Reych.
Seit fast 10 derer Jahrungen zieren nun die Rt Schmunzelbär, Don Aktivo und Freymuth den Thron
und führen das Reych nach ihren Ideen mit gerechter Hand, Rt Plumbum wird langsam zum „eiser-
nen Kantzler”. Auch wächst an der Junkertafel wieder fröhlicher und eloquenter Nachwuchs heran,
nachdem viel zu frühe Ahallaritte verdienstvoller Sassen (die Rt Fassl, Gneis, Zangerl, Bla Bla, Tar-
zan ) große Lücken hinterlassen haben.
Da in unseren Gemarkungen 4 Reyche, davon 3 in unmittelbarer Umgebung, den Donnerstag
als Uhutag hatten, wurde a. U. 148 beschlossen, den Sippungstag auf den Dienstag zu verlegen,
was sich bisher bewährt. Zahlreiche Einritte von Freunden aus vielen Reychen des Uhuversums
zeigen, dass hier im Geist der Praga und unserer verdienstvollen Altvorderen fröhlich gesippt wird
und Freunde stets willkommen sind! Möge es immer so bleiben!
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