Reych Nr. 77

Reimspieß, Franz Xaver

Unbekannt ·P-R

Beschreibung

Reimspieß, Franz Xaver
Titel: VW
Reych: Nr. 77 Neostadia (Wiener Neustadt)
Geb.: 28.11.1900 in Wiener Neustadt
Gest.: 26.04.1979 ebenda

Volltext

Ingenieur und Erfinder Weiland Sasse der H.R. Neostadia, Stutgardia und Styria Ritter Malmi der Schmierer, seit a.U. 69 Schlaraffe, war Sasse des Reyches Neostadia, wohin er nach zwischenzeitlicher Seßhaftwerdung in den Reychen Stutgardia und Styria wieder zurückkehrte. Er war Ehrenritter der Stutgardia und ist der Ehrenschlaraffe „VW " des Reyches Neostadia. Ritter Malmi wurde in Wiener Neustadt geboren und kam 1915 als Praktikant zu den von Ferdinand Porsche geführten Daimler-Werken. Er fiel dort sehr bald durch seine zeichnerischen Fähigkeiten auf, durfte die Firmenbibliothek benutzen und vollendete nebenbei seine Ausbildung als Ingenieur. 1918 zu den Fahnen gerufen, wurde er in Südtirol verwundet und kehrte 1919 wieder zu Daimler zurück. 1923 schied Porsche aus den Daimler-Werken aus und ging nach Stuttgart. 1934 wurde Malmi zu Porsche nach Stuttgart berufen, wo bereits der Begriff „Volkswagen" auftauchte. Malmi sagte damals Zukunftseigenschaften „Gebrauchswagen Abmessungen, mit geringem Gewicht, was mit grundlegend neuen Maßnahmen zu erzielen wäre." Malmi setzte sich gegenüber verschiedenen Entwürfen für den VW-Motor mit seiner luftgekühlten 4- Zylinder-Viertakt-Konstruktion bei Porsche durch und ist somit der „Vater" des VW-Käfers, der bis heute mit geringen Verbesserungen auf allen Straßen der ganzen Welt „läuft und läuft . . ." Er ist auch der Erfinder des VW-Emblems, das als Zeichen der Wertarbeit heute über 20 Millionen VW-Käfer ziert. Auf Ritter Malmi, einen Mann, der profan nie als Erfinder galt, weil er seine geistigen Fähigkeiten seiner Firma zur Verfügung stellte, der in seiner Bescheidenheit auch Freunden gegenüber immer sein Licht unter den Scheffel stellte, kann das Reych Neostadia und die Schlaraffia im Uhuversum, der er 46 Jahrungen angehörte, stolz sein. (Text: Rt. T'Alarich (77))
Quelle: Mediathek Schlaraffia Arnstadt