Reych Nr. 21

Thoma, Hans

Unbekannt ·S-U

Beschreibung

Thoma, Hans Prof. Dr. h.c.
Titel: Christophorus
Reych: Nr. 21 Fryburgia Brisgaviae
Geb.: 02.10.1829 in Bernau im Schwarzwald
Gest.: 07.11.1829 in Karlsruhe

Volltext

deutscher Maler und Zeichner Thoma studierte als Schüler von Schirmer 1859-65 in Karlsruhe, 1868 mit Scholderer in Paris, wo er Courbet kennen lernte und anschließend einige Jahre in München. 1870 machte er die Bekanntschaft mit Leibl und Böcklin und lernte auf einer Italienreise auch Marees Von 1876 an war er in Frankfurt am Main, ging dann 1899 nach Karlsruhe, wo er Galeriedirektor und Professor an der Kunstakademie wurde. Diese Tätigkeit hatte er bis 1919 ausgeübt. In seiner Kunst ging Thoma von einem starken von Courbet beeinflussten Realismus aus, unterstand aber auch der Kunst der Neuromantiker Böcklin, Feuerbach und Marees. Er schuf in fast allen Gattungen Bedeutendes, malte beseelte Landschaftsbilder, gemütvolle Bilder aus dem Kinderleben, Märchen und Sagen, später auch religiöse Bilder. Anfangs kaum beachtet, wurde er um die Jahrhundertwende zu einem der beliebtesten Maler Deutschlands und zum volkstümlichsten Meister seiner Generation. Seine Hauptwerke sind: „Schwarzwaldlandschaft" „Rheinfall bei Schaffhausen", „Der Rhein bei Laufenburg", „Berge von Carrara", „Der Rhein bei Säckingen", „Taunuslandschaft", „Die Gattin als Giardiniera", ein „Selbstbildnis" und ein „Selbstbildnis mit Gattin", „Die Quelle", „Der Hüter des Tales", „Frühlingsidylle", „Sommerglück" und viele andere Gemälde. Außerdem schuf er auch Wandmalereien in der Peterskirche in Heidelberg, im Haus des Architekten Ravenstein in Frankfurt sowie Arbeiten für den Buchschmuck, Lithographien und Radierungen. (Text: N.N. / Das Blaue Buch)
Quelle: Mediathek Schlaraffia Arnstadt