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ES Truggold prof. Rudolf Baumbach Ergänzungen
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profan Rudolf Baumbach profan Rudolf Baumbach Unterlagen aus den Unterlagen aus den hohen Reych Meinunga hohen Reych Meinunga bereitgestellt bereitgestellt von Rt. Öhmchen von Rt. Öhmchen ES Truggold prof. Rudolf Baumbach Ergänzungen aus dem h.R. 413 Meinung´a - Rt Öhmchen Seite 2 von 14 Die nachfolgenden Bilder sind aus dem „Baumbach-Museum“ zu Meinigen Sie wurden uns freundlicherweise von Rt. Öhmchen zur Verfügung gestellt. ES Truggold prof. Rudolf Baumbach Ergänzungen aus dem h.R. 413 Meinung´a - Rt Öhmchen Seite 3 von 14 ES Truggold prof. Rudolf Baumbach Ergänzungen aus dem h.R. 413 Meinung´a - Rt Öhmchen Seite 4 von 14 ES Truggold prof. Rudolf Baumbach Ergänzungen aus dem h.R. 413 Meinung´a - Rt Öhmchen Seite 5 von 14 ES Truggold prof. Rudolf Baumbach Ergänzungen aus dem h.R. 413 Meinung´a - Rt Öhmchen Seite 6 von 14 ES Truggold prof. Rudolf Baumbach Ergänzungen aus dem h.R. 413 Meinung´a - Rt Öhmchen Seite 7 von 14 ES Truggold prof. 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Beginnen möchte mit einem Vers aus Baumbachs „Wanderlieder aus den Wenn mir in Herz und Ohren der Menschen Jammer gellt, wenn ich mich selbst verloren im Kampfgewühl der Welt, wenn an der Freuden Särgen der Kleinmut mich beschlich, dann zieh` ich nach den Bergen und droben findt` ich mich. Ob der „Spielmann“ und „fahrende Geselle“ tatsächlich der erste Thüringer in der Trenta gewesen ist, ist nicht bekannt. Tatsache ist jedoch, das Rudolf Baumbach dort war und auch der erste und bislang einzige, dessen Name in die Geschichte jenes Tales und seiner Bewohner eingegangen ist. In seiner Heimatstadt Meiningen huldigt man ihm am ehesten noch als Kloß- oder Hütesdichter und in Deutschland in Verbindung mit dem Hitparadenerfolg eines früheren Bundespräsidenten. Doch kann man behaupten, dass es die Entwicklung Baumbachs vom mittellosen Privatgelehrten ohne den „Umweg“ über den Alpinismus nicht gegeben hätte. Damit man das zeitlich einordnen kann – nachfolgend ein kleiner Einblick in die Biografie Baumbachs. Rudolf Baumbach kam am 28.09.1840 im thüringischen Städtchen Kranichfeld zur Welt. Beide Elternteile stammten aus Meiningen. Nachdem sein Vater 1842 als Hofmedicius an den herzoglichen Hof berufen wurde, zog die Familie in die Residenzstadt an der Werra – in die Burggasse 22, dem heutigen Literaturmuseum „Baumbachhaus“. 1860 begann er mit seinem Studium im Leipzig, setzte dieses 1863 in Würzburg fort und promovierte 1864 in Heidelberg zum Dr.phil.. Seine erste Anstellung als Assistent am Botanischen Institut in Freiburg (Breisgau) gab er jedoch bald auf und so wurde aus einem hoffnungsvollen Nachwuchskader „der fahrende Geselle“ ohne feste Anstellung als Hauslehrer in Wien, Graz, Brünn. 1870 wurde Baumbach Hauslehrer einer Triestiner Kaufmannsfamilie und ES Truggold prof. Rudolf Baumbach aus dem h.R. 413 Meinung´a - Rt Öhmchen Seite 2 von 3 Rudolf Baumbach stellte sein literarisches Talent in den Dienst dieses Alpenvereins und verfasste zur Finanzierung des Baues der Schneeberghütte mit anderen Sektionsmitgliedern das humoristische Wochenblatt „Enzian“. Hierzu eine Kostprobe mit dem Titel “Reiselust“ Nägelschuh` und Lodenrock, Lederhos` und Alpenstock, runden Hut und Edelweiß, Eisen für das Gletschereis, Kufen für den neuen Schnee, Opium gegen Diarrhö, eine schnapsgefüllte Flasche, einen Schnerf statt Reisetasche, etwas Wäsche eingepackt, Wanzenpulver, Fleischextrakt, Tabaksbeutel fest vom Leder, Tabakspfeif` und Barometer, Kompass, Perspektiv und Karte, Talglicht für die wunde Schwarte, ein Notizbuch, Nadel, Faden, Metermaß zum Maß der Waden, Bürste, Kamm und Taschenfeitel, und vor allem Geld im Beutel. Hat der Alpen - Fex dies alles, fehlt ihm eins noch jeden Falles: Ein Gebirge, das er dann, regelrecht besteigen kann…. War die Entdeckung von Rudolf Baumbachs literarischem Talent eine Folge seines Engagements für den Alpenverein gewesen, so verdankte der Dichter seinen internationalen Durchbruch als Schriftsteller einem aus Ljubljana (Laibach) stammenden Vereinsmitglied und dessen Kenntnissen der slowenischen Sagenwelt im Krain. So erfuhr Baumbach zufällig von der Triglav Sage, einem Erzählstoff - vom heiligen weißen Huftier, dem Gemsbock Zlatorog ( dt. Goldhorn), der auf dem 2860m hohen Triglav mit seiner Herde geweidet haben soll. Im Dezember 1876 erschien der Baumbach`sche Zlatorog im Druck und fand rasche Verbreitung, da zu dieser Zeit die alpinistische Bewegung eine gewisse Breite gewonnen hatte. Es war die Zeit, in der das Hochgebirge Mode geworden Baumbach karikierte diese – wir würden sagen – Touristen – als Salontiroler, Sonntagsbauern, Berliner Gemsenjäger auf Höhenkurs. Hierzu einige Verszeilen: ES Truggold prof. Rudolf Baumbach aus dem h.R. 413 Meinung´a - Rt Öhmchen Seite 3 von 3 Ich trag in der Tasche von Leder nach Höhenerklimmer Gebrauch, ein Anaeroidbarometer und eine Magnetnadel auch. Was machen die Leute für Augen, wenn sie die Geräte entdeckt! Ich weiß sie zwar nicht zu gebrauchen, doch machen sie großen Effekt. 1903 kam die 70. deutschsprachige Auflage auf den Markt, bis 1906 war das Versepos in 76 000 Exemplaren erschienen. 1880 errichtete die Alpenvereissektion Küstenland in der Trenta ein weiteres Schutzhaus mit Schlafplätzen welches nach dem Dichter des Zlatorog den Namen „Baumbach Haus“ erh ielt. In den Folgejahren reiste Rudolf Baumbach mit der Eisenbahn oder Pferdepost in andere Gebiete der Alpen. Diese Reiseeindrücke fanden ihren literarischen Niederschlag in den Gedichtbändchen „Schildereien aus dem Alpenlande (1882), Wanderlieder aus den Alpen (1883). Nachfolgend noch ein Gedicht aus dem Gedichtbändchen Wanderlieder… Drei Monde Sommer, neun Monde Schnee ein Gott, ein Dach zwei Geisen -. Die Menschen sterben an Heimatweh`, wenn in die Ferne sie reisen. Zur Fastnachtszeit ein froher Tanz und zweimal jährlich schlachten, ein volles Fass zum Erntetanz und Weizenbrot Weihnachten. Die Greise loben die alte Zeit, die Mädchen küssen die Knaben, es wird geworben und gefreit, geboren, gestorben, begraben. Mit zunehmenden Jahren sehnte sich Rudolf Baumbach mehr und mehr zurück nach dem Land, in welchem er eine glückliche Kindheit und frühe Jugend verbracht hatte. 1885 sagte er Triest „ade“ und zog nach Meiningen in sein Elternhaus, wo die Mutter mit seinen beiden Schwestern lebte. Vier Jahre später gehörte Baumbach hier zu den Gründern der Sektion Meiningen des Deutschen Alpenvereins.
Quelle: Mediathek Schlaraffia Arnstadt