Gamundia

Unbekannt ·Reychsgeschichten

Beschreibung

Reych Nr. 205 — Gamundia. Reychschronik aus Band IV (a.U. 126-149).

Volltext

205 Gamundia
35 Jahrungen lang konnte die Gamundia im 1. Stock des „Goldenen Schiff„ direkt am Gmundner
Rathausplatz sippen. Da der damalige Pächter in den wohlverdienten Ruhestand ging, verlor unser
Reych sein Domizil und es begannen unruhige Zeiten für die Gamundia.
erster Zufluchtsort war der Yachtclub an der Esplanade, doch die Freude währte nur eine kurze
Jahrung. Auf Empfehlung unseres GF Rt Sensibus öffnete sich für uns der Festsaal im GH „Golde-
ner Hirsch”, wo wir 3 Jahrungen frohe und festliche Sippungen abhalten konnten – in die Zeit fiel
auch eine öffentliche Präsentation auf dem Rathausplatz in Gmunden, zusammen mit 33 anderen
Vereinen unserer Stadt.
Als unser Pächter, Herr Mair, sein Gasthaus aufgeben musste, verlor die Gamundia wieder ihre
Burg. J Rt Schlern und seine Bgfr Monika klopften an mehr als 30 Türen in und um die Traunsee-
stadt, drei Objekte blieben letztendlich in der engeren Wahl und in der Jahrung a.U. 147/148 öffnete
uns das Keramikhotel „Goldener Brunnen” seine Pforten und die Gamundia konnte ihre Sippungen
wieder geregelt aufnehmen.
In diesen Jahrungen rief die erstarkte Junkertafel zur „Revolution – Musketiere an die Macht”, Jk
Günther – der spätere J Rt Schelmikus – Jk Franz und Kn 151 zückten die Degen und proklamierten
eine Palastrevolte in Gamundia.
Herr Josef Kabesch zimmerte einen neuen, flexiblen und leicht transportablen Thron, der auf Bedarf
problemlos in den Festsaal des Erdgeschosses transportiert werden kann und OI Rt Rom-Ram
konnte im Lethemond a.U. 147 die neue Burg im Brahmssaal des „Goldenen Brunnen” in einer
festlichen Eröffnungsschlaraffiade einweihen.
OI Rt Rom-Ram hat die Tradition einer Reychspostille wieder aufgenommen und zu diversen
Großveranstaltungen erschienen 9 Ausgaben des „Thron-Wanz-Becker-Botens„, in denen sich das
Reychsgeschehen widerspiegelt.
A.U. 147 stieg im Festsaal eine Festsippung anlässlich der Erb-O-Feier für OI Rt Rom-Ram, am 31.1.
a.U. 148 lud die Junkertafel unter J Rt Schlern zur Welturaufführung der „Drei-Goschen-Oper”.
Seit dem Herbst a.U. 148 präsentiert sich die Gamundia auch im Uhunetz und der Netzmeister
ErbO Rt Rom-Ram betreut diese und sorgt für ständige Aktualität bei allen Berichten. Im Wind-
mond a.U. 148 fand eine gar gewaltige Brillantenfeier zum GU für unseren GF Rt Nitiritiades statt
und auch die traditionelle „Ostermontags-Sippung mit Burgfrauen”, die sich einer uhuversumswei-
ten Einmaligkeit rühmen darf, hat mit knapp 75 Festgästen ihre Beliebtheit bei Freunden aus nah
und fern kräftig unter Beweis gestellt. Auch auf schlaraffischen Nachwuchs darf die Gamundia in
dieser Jahrung hoffen.
C h r o n i k B a n d I V d e r A l l s c h l a r a f f i a ® m i t I n h a l t s v e r z e i c h n i s d e r 4 C h r o n i k e n O s t e r m o n d 1 5 3 , L a n g s a m , P s e u d o - S c h w a b , T a u r r i e s e u s
207 Castrum Brigantium
In den Jahrungen a.U 124 bis 149 hat Castrum Brigantium einen Generationswechsel erlebt, sich
positiv und mitunter auch weniger positiv entwickelt. Schwer lasteten auf uns zu Anfang dieser Zeit
die Problematik der Überalterung und der Verlust an wertvollen und aktiven Sassen.
Es fiel nicht leicht, geeigneten Nachwuchs zu finden. Doch dank aktiver Werbung sind wir neuen
Freunden begegnet. Heute erfreut sich die Junkertafel starker Besetzung. Sie spielen mit Leiden-
schaft, und wir „Älteren” geben uns Mühe, Vorbild zu sein. Aber sehen wir uns den Verlauf dieser
25 Jahrungen näher an:
Geprägt wurde diese Zeit durch Meilensteine in unserer Reychsgeschichte und markante Persön-
lichkeiten. Auf Castrum Brigantiums Thron waren es vor allem die ErbO Rt Du-Schurl, Reimerl, ASR-
SRA Amourl, Freudeborn und Gaudillio, die den hervorragenden Ruf unseres Reyches weit über die
Gemarkungen hinaus trugen.
ErbO Rt Du-Schurl feierte a.U. 143 sein 30-jähriges Thronjubiläum. Er hat unser Reych nachhaltig
gestaltet und spiegelgerecht geführt. Seine zu den Südtiroler Reychen wiederbelebte enge Bezie-
hung hat zwar zuletzt leider etwas gelitten. Dafür gelang es ihm, die freundschaftlichen Beziehun-
gen zum hohen Reych Wiesbadensia während seiner Amtszeit auszubauen und zu vertiefen. Jahr
um Jahr besuchen wir einander und erleben schöne, herzliche Tage.
Rt Pantscherl erwarb sich als Chefredakteur „Derer Schlaraffen Zeyttungen” von a. U. 130 bis 135 viel
Beifall und auch mit der von ihm vor Jahrzehnten ins Leben gerufenen Uhulympiade. Unser großer
Schlaraffenball, eine über die Gemarkungen der Bodenseereyche hinausgehende schlaraffische Ver-
anstaltung, ging a.U. 148 zum 50. Mal übers Parkett. Der Ball bildet ohne Übertreibung den noblen
Glanzpunkt im Bregenzer Fasching.
Die von a.U. 92 an stattfindende Festspielsippung am Gebhardsberg fand letztmalig a.U. 134 statt.
Zwei Jahre später feierte unser Reych dann sein 75-jähriges Stiftungsfest im Festspielhaus Bregenz.
Zahlreich war die Gästeschar.
An vorderster Stelle standen ASR Rt Riss sowie die landes- und kommunalpolitische Prominenz.
Wir haben in dieser Zeit aber auch herbe Verluste erlitten. Die Rt Orpheus, Klecksel, Ton-Will und
Theo-Kratz sind für immer von uns gegangen. Damit hat sich unser ausgezeichnetes Reychsor-
chester praktisch aufgelöst. Anderen war es noch im hohen Alter beschieden, im Mittelpunkt schla-
raffischer Feste zu stehen: Denken wir mit Freude an die Verleihung der Brillanten zum GU an die
Rtt Amourl, Berging, Jawas, Bascha, Klicks und Blechbaron, sowie die Verleihung des Großkristall
zum GU an die Rt Berging und Bascha. Die in der Region beliebte HeurigenKrystalline, den Kin-
derfasching und das Uhubaumfest. Bei deren Ausrichtung hat sich vor allem unser langjähriger
Burgvogt, Rt Ma Richt´s, Jahrzehnte lang verdient gemacht.
Namhafte finanzielle Investitionen in unsere Burg erweiterten das Platzangebot, verbesserten
Lüftung; Toninstalla­tion und Küche. All dies war nötig, weil die Zahl der Einritte erfreulicherweise
beständig stieg. Freuen können wir uns mittlerweile auch über eine starke Verjüngung der Sassen-
schaft.
Der Alterdurchschnitt von 55 Jahrungen am Thron, getragen von Rt Strichpunkt, A-Shan-Di und
Gambrinus, zeugen von der positiven Entwicklung Castrum Brigantiums. Auf dieser lässt sich er-
folgreich aufbauen, und so sehen wir der Zukunft unseres Reyches mit großen Optimismus ent-
gegen.
C h r o n i k B a n d I V d e r A l l s c h l a r a f f i a ® m i t I n h a l t s v e r z e i c h n i s d e r 4 C h r o n i k e n O s t e r m o n d 1 5 3 , L a n g s a m , P s e u d o - S c h w a b , T a u r r i e s e u s
Quelle: Chronik Band IV, S. 336-337