422 Perla Costa Blanca
Uhu hat es vorher bestimmt, lange bevor es Wirklichkeit wurde, dass der Rt Satschmo Pansa (11)
a.U. 137 den Beinamen „von der Costa Blanca raa” tragen durfte. Denn „ER” war es, der die Idee
und Anregung initiierte, an der Costa Blanca einen Stammtisch zu gründen und Freunde um sich
zu scharen, die Schlaraffen waren oder werden wollten.
Das war im profanen Jahr 2000. Sofort nach der Anzeige in den Costa Blanca Nachrichten (CBN)
und in DSZ meldeten sich Rt Val-Tin (352) und Rt Drumpaeder (11), die ebenfalls ihren regelmä-
ßigen Aufenthalt in diesen Gauen pflegten, so dass es nur noch um die Frage ging, wo und wann
beginnen wir unser schlaraffisches Spiel. „Schlaraffia Mediteraneo Altea” sollte das neue Reych
heißen - aber langsam, langsam ,so weit waren wir noch nicht im Brachmond a.U. 140.
Im Café „Löcker” in Pedreguer traf man sich, mit Burgfrauen,um sich kennen zu lernen. Rt Val-Tin
organisierte dies zusammen mit seiner Burgfrau Michaela und schon waren wir derer sieben. Das
Vereinsleben, vorerst als Stammtisch, konnte beginnen. Das „Löcker” wurde teils aus profanen teils
aus räumlichen Gründen aufgegeben und wieder war es Rt Satschmo, der neue Räume im Neben-
zimmer des Golfrestaurants „Michetta” in Benissa (Buena Vista)-Moraira-Teulada.,fand.
Das war für lange Zeit unsere „Burg”, für die sich der Name „Don Carlos-Burg” nicht durchsetz-
te und schließlich „Castillo Blanco” genannt wurde. Der Aufbau eines neuen Uhunestes konnte
beginnen. Die Rt Darwisch (34), Ha-fex (396), Kodiak (334), Fra Grande (27), Protectus (386) und
Orgelfex (332)stießen zu uns und so waren wir bald Sassen genug, um die Gründung des Feldlagers
zu organisieren.
Aber wer war stark genug, die Wehen einer Mutter zu übernehmen? Es waren die wertvollen Freun-
de des h.R. Barcinonensia,(366) allen voran der Rt Alpino, die diese schöne Last auf sich luden
und uns zum Reych führten. Dem Dank hierfür bleiben wir stets verpflichtet. Eine großartige Feld-
lagererhebung am 4.11. a.U. 144 in Pego und die Colonieerhebung am 14.11. a.U. 146 waren unver-
gessliche schlaraffische Höhepunkte. Freunde von Freunden folgten dem Rufe Uhus, sodass aus
ihnen Schildknappen gekürt werden konnten und viele von ihnen sind heute, nach dem die Zeit für
die Reychsgründung am 14.11. a.U. 148 reif war, würdige Ritter geworden, die die Idee Schlaraffias
in Iberiens Gauen und weit darüber hinaus tragen. Das walte Uhu, Oho, Aha - der Schirmer der
Schlaraffia.
Nachfolgende Sassen waren Gündungsmitglieder und sind somit Erzschlaraffen:
Gründungsritter:
Darwisch der Wegebereiter
Drumpaeder der Valentineske
Fra Grande v.d. Schwalbenburg
Ha-fex Edler von Bülbül
Kodiak mit der linden Pranke
Orgelfex der Lotrechte
Protectus von allen Seiten
Satchmo Pansa v.d. Costa Blanca raa
VAL-TIN der Nimrot von Fuente
Profane Mitgründer
Chris-tallin der Romantische
Demontre von den Kocherauen
Euphorius der Stimmbändiger
Ickefylm der Zelluloid-Verdreher
Kass-Ador von der Plantscha
Piek-Ador vom Stutengarten
?Poe-Quue? der Findende
Sin(n)Fumo von der weissen Küste
Transparento der Offenherzige
Uff-de-Reklame der Propagandör
Zwiha vom Munot
C h r o n i k B a n d I V d e r A l l s c h l a r a f f i a ® m i t I n h a l t s v e r z e i c h n i s d e r 4 C h r o n i k e n O s t e r m o n d 1 5 3 , L a n g s a m , P s e u d o - S c h w a b , T a u r r i e s e u s
423 Colonie Zu den Vinokraten
A.U. 146 hatte Rt Klapotetz der W-einsame (400) die Idee, ein schlaraffisches Reych in seiner Hei-
matregion, der Südsteiermark, genauer gesagt in Österreichs größter Weinbaugemeinde Gamlitz,
zu gründen. Ende der Jahrung wurde der erste Stammtisch im Restaurant „Altes Winzerhaus” in
Gamlitz, Eckberg, eröffnet. Bereits in der Sommerung traf man sich jeden Mittwoch, wobei der Lie-
genschaftseigentümer, Herr Thomas Schweiger, seines Zeichens Weinbauer und Gastronom (heute
Rt Aqu Vin der Vieles Khan) so vom schlaraffischen Virus infiziert wurde, dass er in vielen Arbeits-
stunden im Extrazimmer seines Winzerhauses eine kleine, aber umso feinere Burg zauberte.
Wo im Uhuversum befinden sich die Sesshaften des Thrones in Weinfässern? Wo im Uhuversum
wurden die Flügel des Uhu aus den Brettern eines Weinfasses - den sogenannten Fassdauben - ge-
fertigt? Wo im Uhuversum sieht der Thron einer Weinpresse zum Verwechseln ähnlich? Diese - und
noch viele andere Fragen - stellten sich auch unzählige Recken aus dem Uhuversum, die seit der
Winterung a.U. 146 gen Gamlitz reiten, um mit den Freunden der jungen Colonie zu sippen, aber
auch um die hervorragende, weiße Lethe zu genießen, die dem südsteirischen Ort inzwischen zu
Weltruhm verhalf.
Aber nun zurück zur noch jungen Geschichte der ebenso jungen Colonie
Ab der Winterung a.U. 146/147 wurde mit den Gründungsrittern Klapotetz und Iwein (400) sowie
Nivellung (378) und Gschwind (174) und den profanen Gründungsmitgliedern wöchentlich gesippt.
Immer wieder entsandte die Mutter, das h.R. Monte Lunach ihre Würdenträger, um über das schla-
raffische Spiel und die Einhaltung von Spiegel & Ceremoniale zu wachen. Doch damit nicht genug,
auch SRA Rt Erz (378) lenkte sein Rösslein in den letzten drei Jahrungen immer wieder gen Gamlitz,
um kontrollierend, belehrend, helfend, aber auch verbindend zu wirken, wobei sich das Gerücht
hartnäckig hält, dass der herbe Duft der südsteirischen Lethe nicht unwesentlich zur Ausrittfreu-
digkeit des gewichtigen SRA-Mitgliedes beigetragen hat. In der darauf folgenden Winterung wurde
am 11.11. a.U. 148 die Erhebung zum Feldlager unter großer Beteiligung des Uhuversums gefeiert.
Rund 400 Recken samt Tross und Gästen füllten den Festsaal der Gemeinde Gamlitz und wurden
Zeuge eines fulminanten Festes. Als der Fungierende Rt Phila (OÄ des Mutterreyches Monte Lu-
nach) von einem Traum erzählte, in dem ihm die jungen Ritter des präsumtiven Reyches „Zu den
Vinokraten” in ihren burgunderroten und mit Silber durchwebten Rüstungen erschienen und diese
dann im Halbdunkel des festlichen Saales auf leisen Sohlen durch die Reihen schritten, um sich vor
dem Thron zu versammeln, da hörte man in der Festburg die berühmte Stecknadel fallen. Stolze
Recken konnten ihre Rührung nicht verbergen und mannhaft wurde so manche Träne aus dem Ant-
litz gewischt. Mit Riesenschritten nahte die Sommerung, die Mitgliederzahl stieg und bereits am
10.11. a.U. 149 luden die stolze Mutter und die muntere Tochter gemeinsam zur Colonieerhebung,
die abermals den festlichen Saal in Gamlitz zu füllen vermochte. Die Ceremonie wurde vom ASR Rt
Ton DIN unter viel Jubel celebriert. Im noch jungen Uhunest laben sich lt. Stammrolle a.U. 148/149
mittlerweile 18 Ritter und 5 Knappen an der delikaten Lethe des südsteirischen Weinlandes.
Doch noch gilt es, das schlaraffische Spiel mit all seinen Facetten gem. Spiegel und Ceremoniale zu
erlernen, die drei Säulen Schlaraffias zu leben, Fehler der anderen zu tolerieren, sich manch eigenen
Fehler einzugestehen und Schlaraffia als das zu begreifen was es ist: einen Hort der Freundschaft,
geistigen Erbauung und eine Möglichkeit, dem Alltag des 21. Jahrhunderts einmal in der Woche für
ein paar Stunden zu entkommen. Mit Uhus Hilfe sind wir aber zuversichtlich, alle notwendigen
Hürden zu meistern und in Bälde das Uhuversum zur Sanktionsfeier laden zu dürfen.
C h r o n i k B a n d I V d e r A l l s c h l a r a f f i a ® m i t I n h a l t s v e r z e i c h n i s d e r 4 C h r o n i k e n O s t e r m o n d 1 5 3 , L a n g s a m , P s e u d o - S c h w a b , T a u r r i e s e u s