Im Zillertal

Unbekannt ·Reychsgeschichten

Beschreibung

Reych Nr. 363 — Im Zillertal. Reychschronik aus Band IV (a.U. 126-149).

Volltext

363 Im Zillertal
Die Größe des Reyches liegt seit langem bei rund 20 Sassen. Bestimmend für das weitere Bestehen
war die Verlegung der Gletscherburg von Mayrhofen in das prof. Hotel Sonne in Fügen im vorderen
Zillertal mit Winterungsbeginn 124/125.
Durch die Nähe zur Autobahn ersparen sich die einreitenden Freunde einen Weg von mindestens
einer Stunde, bei dem sehr häufigen und dichten Nebel oft wesentlich mehr. Die Folge war zwar
der Austritt einiger Sassen, doch wurden mehrere neue dazu gewonnen und die Anzahl der Einritte
erhöhte sich wesentlich.
Im angegebenen Zeitraum war der Ahallaritt von 12 Sassen zu beklagen, darunter sehr markante
und bestimmende Persönlichkeiten. Ein Markstein der schlaraffischen Geschichte war die Erkürung
des Sängers und Entertainers Elvis Presley zum „ES Bröselmeier, der mit der Schmalzlocke”, was
von den Freunden im Uhuversum mit größtem Beifall aufgenommen wurde. So gestalten sich die in
mehrjährigem Abstand abgehaltenen Bröselmeier-Sippungen zu echten Publikumsmagneten.
Auch das traditionelle Groiggenfest, das jede zweite Winterung zelebriert wird, zählt zu einem Mar-
kenzeichen derer Im Zillertal. Gar mancher Sasse unseres Reyches fand den Weg zu Schlaraffia über
Groiggen und Rüben-(Kraut).
Durch seine herzliche und offene Art sowie eine gute Portion schlaraffischen Humors und Ausritts-
freude ist das Reych „Im Zillertal” ein beliebtes Ziel für Einritte aus dem gesamten Uhuversum.
Auch der derzeitige Zustrom an neuen Sassen ist mit Sicherheit darauf zurückzuführen Unser Mot-
to hat nach wie vor Gültigkeit: „Klein, aber fein!”
C h r o n i k B a n d I V d e r A l l s c h l a r a f f i a ® m i t I n h a l t s v e r z e i c h n i s d e r 4 C h r o n i k e n O s t e r m o n d 1 5 3 , L a n g s a m , P s e u d o - S c h w a b , T a u r r i e s e u s
364 Floridana
Unser Reych wurde a.U. 109 als Tochter der h. Detroitia gegründet, und seitdem sippen wir in
unserer eigenen Burg Divan in Largo, zwischen St Petersburg und Clearwater an Floridas Westküste
gelegen. Von den Recken der ersten Stunde ist keiner mehr unter uns. A.U. 125 hatten wir rund 50
Sassen und ca. 80 % Sippungsbeteiligung. Heute haben wir 42 Sassen, davon 10 Fahrende. Der
Nachwuchs konnte die Ahallaritte leider nicht ganz ausgleichen. Als aber a.U. 146 unsere Ziehtoch-
ter, die h. Costa Aurea, erlosch, fanden 11 Sassen bei uns eine neue schlaraffische Heimat. Wenn
auch die Heimburgen dieser Schlaraffenbrüder bis zu 5 Autostunden von unserer Burg entfernt
liegen, so sehen wir sie doch hin und wieder bei unseren Sippungen und Krystallinen. Der Älteste,
Rt Tollerasmus, ritt a.U. 148 mit fast 99 Jahren gen Ahalla.
Für unsere regelmäßig erscheinenden Sassen ist unsere Burg fast zu groß, aber wir haben viele
Einritte von unserem nur 80 km entfernten Tochterreych, der h. Porta Pasconia, das a. U. 127 ge-
gründet wurde. Einige „Schneevögel” aus dem Norden und aus Germanien sind auch häufig bei
uns zu Gast.
A.U. 127 wurde der amerikanische Schriftsteller Mark Twain zum Ehrenschlaraffen „Huckleberry”
gekürt. Ein besonderer Höhepunkt in der Geschichte unseres Reyches war die Ausrichtung der 13.
Reychstagung des LVNA unter dem Vorsitz von Rt Elanis. Dieses dreitägige Fest wurde zusam-
men mit unserem 20. Gründungstag im historischen Hotel „Biltmore” in unseren Gemarkungen
celebriert.
Unser Rt Longulus vertrat von 130 bis 135 den Landesverband im Allschlaraffenrat, während unser
Rt Silesianus als SRNA von 134 bis 144 die Aufgabe des Landesschatzmeisters erfüllte und seit 144
Landesschatzprüfer ist.
Wir sind nun das südlichste Reych in USA, und unsere Aktivitäten zusammen mit denen in den
Reychen Nova Orleana und Porta Pasconia ziehen immer wieder viele Schlaraffenbrüder aus allen
Landesverbänden an.
Wenn das angenehme Klima an der Golfküste von Florida mit UHUs Gunst zusammenspielt, dann
bleibt unsere Floridana auch weiterhin der Ausritt-Magnet, der sie nun schon seit 40 Jahrungen
ist!
C h r o n i k B a n d I V d e r A l l s c h l a r a f f i a ® m i t I n h a l t s v e r z e i c h n i s d e r 4 C h r o n i k e n O s t e r m o n d 1 5 3 , L a n g s a m , P s e u d o - S c h w a b , T a u r r i e s e u s
Quelle: Chronik Band IV, S. 448-449