Curitibana

Unbekannt ·Reychsgeschichten

Beschreibung

Reych Nr. 414 — Curitibana. Reychschronik aus Band IV (a.U. 126-149).

Volltext

414 Curitibana
Zu Beginn des Berichtszeitraumes lag Curitiba noch in vollkommener Uhufinsternis. Erst 10 Jahrun-
gen später a.U. 135 konnten die fahrenden Rtt Tamosis(331)und Ranchero (302), einige Freunde für
Schlaraffia begeistern und über einen Stammtisch zu einem Feldlager zusammenführen.
Bereits Ende a.U. 135 erfolgte die Ernennung zum Uhustammtisch und die Anerkennung der
Mutterschaftsrechte durch die Rio Carioca (331). Auf halbem Wege zwischen Rio und Curitiba
gelegen,übernahm bald die Paulista (275) die Pflichten einer Ziehmutter.
Eindrucksvollen Anschauungsunterricht erhielt die junge Schar bei der Reychsfehde Porta Alegren-
sis (340) – Rio Carioca (331) im Lethemond a.U. 135 in Curitiba. Die Gründung der Colonie erfolgte
im Herbstmond a.U. 137. Am 9.5. a.U. 139 fand unter den Augen des gestrengen ASR im Club
Concordia die Sanktionierung statt. Höhepunkt des Ceremoniales war der Ritterschlag der Erzschla-
raffen Rtt Aceti,Barra-Ton, Biblorum, Chant-y-ly, Gaudeamus, Graf Tipo, Granulust, Ignaz, Ingraban,
Kleisthenes, Nuno, Ouro, Platinum, Rafa, Ri-sohn-jo und Schororo.
Im Herbstmond konnte das Reych seine erste Reychsfehde erfolgreich gegen die Rio Carioca (331)
bestehen. In der Jahrung 140 richtete die Curitibana die Reychsfehde Rio Carioca(331) – Paulista
(275) aus. Der Sängerbund Harmonia kündigte dem Reych kurzfristig die Burg. Rt Gaudeamus
stellte spontan seine Notburg zur Verfügung. Der von der Portus Betsiae (302) autorisierte „l. Admi-
rals- und Kapitänskongress unter dem Kreuz des Südens”in Paranaguá, war das große Ereignis der
Jahrung 141. In dieser erkürte das Reych Stefan Zweig zum ES „Erasmus von Petropólis”.
A.U.142 gelang die Rückkehr in den Sängerclub Harmonia. A.U. 143 und 144 machte das Reych in
rascher Folge Bekanntschaft mit Oho, der die Ez Ranchero und Ouro sowie Namlulu gen Ahalla
rief.
Die Reychsausritte zum XIV. Orchideenfest der Porta Alegrensis (340), zum 75. Stiftungsfest der
Paulista (275) und zum 48. Stiftungsfest der Rio Carioca (331), die Ausrichtung der 54. LVLA-Tagung
und der Auftritt des ASO waren die Höhepunkte der 145. Jahrung.
Während der nächsten 5 Jahrungen erfüllt die Curitibana die Funktion eines Vorortes des LVLA unter
dem Vorsitz von Rt Tamosis. Im Ostermond 146 wurde die 55. LVLA-Sitzung in Buenos Aires abge-
halten. Auf dem Wege dorthin besiegte die Curitibana die hohe Paulista (275) bei einer Reychsfehde
in den Gemarkungen der Porta Alegrensis (340). Im Herbstmond fanden der„2. Admirals-und Ka-
pitänskongress unter dem Kreuz des Südens”und die 11. „Nord- und südamerikanische Brücken-
sippung” in São Francisco do Sul statt.
Oho entführte unseren Rt Reimfest. A.U. 147 bezogen wir die neue Burg im Club Concordia und
feierten unser 10. Stiftungsfest mit der Verleihung des AHA durch den ASR. Ein Fähnlein ritt vorher
zum XV. Orchideenfest der Porta Alegrensis (340). Die 56. LVLA-Sitzung zu Novum Regnum Grana-
dense (348) konnte mit Einritten zu Terra Firma (402), Perla Andina (396) und in das gastgebende
Reych verbunden werden. A.U. 148 musste Ez-Rt Platinum den Weg gen Ahalla antreten. In dieser
Jahrung zählte das Reych 40 Sassen.
C h r o n i k B a n d I V d e r A l l s c h l a r a f f i a ® m i t I n h a l t s v e r z e i c h n i s d e r 4 C h r o n i k e n O s t e r m o n d 1 5 3 , L a n g s a m , P s e u d o - S c h w a b , T a u r r i e s e u s
415 Kamlupsia
Am 17.11. a.U. 133 trafen sich die Rtt Inuit, Mo-Tell, Nordi-Kuss, Pfefferich, Pimmer und Tabarius des
Reyches Am Silbersee mit Jk Josef des Reyches Rocky Mountania und beschlossen, in Kamloops ein
Reych zu gründen. Am 1.10. fand in der Heimburg des Rt Mo-Tell die erste Zusammenkunft statt;
bis zum Ende der Winterung waren schon vier Edle dazu gekommen, und aus dem Jk Josef war der
Rt Conto geworden.
In der ersten Winterung kam man in der Mo-Tell’schen Heimburg zusammen, bis die Zahl der
geparkten Benzinrösser die Nachbarschaft störte. Es wurde eine Burg im Seniorenzentrum in der
Stadtmitte gebaut, und ab Lethemond a.U. 134 wurden dem Reych Am Silbersee mehrere Anträge
auf Erhebung zum Feldlager übergeben.
Doch schließlich war es das Reych Rocky Mountania, das die Mutterschaft übernahm. Innerhalb
weniger Monate wurde daraufhin die Genehmigung zur Erhebung zum Feldlager ausgesprochen.
Mit ASR Jan Maat waren 20 Einritte aus 8 Reychen zugegen, als am 8.10. a.U. 135 Kamlupsia zum
Feldlager wurde. Der Weg von dort zur Colonie war zwar schön, aber nicht leicht. Während dieser
Zeit wurde die Geduld der Mutter auf eine harte Probe gestellt, und dafür wird Kamlupsia ihr stets
dankbar sein.
Die Coloniegründung wurde im Beisein der ASR Rtt Patsch-Nass, Voilà und Menne sowie auch
SRNA Rt Silesianus am 5.4. a.U. 138 celebriert und vom Mutterreych vorzüglich geleitet.
Die Sanktionsfeier stand im folgenden Jahr an, und dazu waren fast 100 Sassen, zum Teil aus Über-
see, zusammen gekommen, und ASR Menne gab ihr den würdigen Rahmen.
Mit der Sanktion trat auch das neugeschaffene Hausgesetz in Kraft, das bestimmte, dass ein Sasse
dieselbe Reychswahlwürde höchstens 5 Jahre lang ununterbrochen bekleiden kann. Ausgenommen
davon ist das Kantzleramt, und als Rt Tabarius, der bislang diese Arbeit verrichtet hatte, es nun
abgeben wollte, sah Rt Inuit, der seit Anbeginn als OÄ fungierte, den Zeitpunkt gekommen, sich
um dieses Amt zu kümmern.
Das 10. Gründungsfest sah ihn dann immer noch als Kantzler, und mit ihm waren unter den 22
Sassen des Reyches noch 12 Erzritter der ersten Stunde. Bei diesem Fest erhielten 7 Ritter den
Urs-Orden. ASR Siebenhitze übernahm die Verleihung des AHA-Ordens und hatte auf dem Thron
noch die Verstärkung von ASR Phy-Lax und Alt-ASRler Menne. Als Würdigung seiner Verdienste um
das Reych und Allschlaraffia wurde Rt Siebenhitze zum ER erkoren und wurde somit auch einer der
Unsrigen. Rt Tabarius stiftete den „Kamlupsia-Humpen”, der an diesem Abend seine Einweihung
erfuhr und nur von Ez- und Ur-Schlaraffen, sowie von ER des Reyches gelabt werden darf.
Vordem hatte Kamlupsia als erstes Reych Allschlaraffias am 29. 4. a.U. 145 Franz Thomé als ES
„Carl der Frauenprüfer” und Ludwig Kalisch als ES „Hellseher der divinatorische Schlaraffe” erkürt.
So sieht Kamlupsia in alter Frische, als junges Reych, zu Ehren des Uhu, der Zukunft gelassen
entgegen.
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Quelle: Chronik Band IV, S. 499-500