Am Hellenstein

Unbekannt ·Reychsgeschichten

Beschreibung

Reych Nr. 386 — Am Hellenstein. Reychschronik aus Band IV (a.U. 126-149).

Volltext

386 Am Hellenstein
Das zehnjährige Stiftungsfest rückte heran. Das Konzerthaus in Heidenheim war am 12. 5. a.U. 125
wiederum die bunt geschmückte Festburg. 104 Gastrecken aus 42 Reychen nahmen an dieser stim-
mungsvollen Festsippung teil, die abwechselnd von den Rtt Vehemento, Kunkulus sowie Ahnstrich
fungiert wurde.
Die feierliche Verleihung des AHA-Ordens fand durch Rt Avers vom Mutterreych Ulma in Vertretung
des bresthaften ASR Florett statt. Schlaraffischer Geist und Frohsinn durften Urständ feiern in den
Fechsungen des Abends und bewiesen die Verbundenheit zu den Nachbarreychen.
Bei der erstellung der Sippungsfolgen des Reyches wird großer Wert auf eine sorgfältige und vielsei-
tige Themenauswahl gelegt, um der Sassenschaft ein kreatives und aktives Mitmachen zu ermög-
lichen. Auch Ausritte in befreundete Reyche werden ständig unternommen, um die Freundschaft
weiterzuleiten. Laut Hausgesetz muss jeder Oberschlaraffe nach drei Jahren den Thron verlassen.
Er kann nach mindestens einer Jahrung wieder gewählt werden.
Alle zwei Jahre unternimmt das Reych zusammen mit Burgfrauen einen großen mehrtägigen Reych-
sausritt in entferntere Reyche. Es waren immer sehr erlebnisreiche Tage und stimmungsvolle Sip-
pungen mit den Freunden der besuchten Reyche. Seit a. U. 129 findet zusammen mit dem Reych
Zu den Teutschherren im zweijährigen Wechsel die mobile Freundschaftsippung „Fahrendes Volk”
statt, die großen Anklang im Uhuversum findet.
In den Ordensfesten konnte das Reych vielen Rittern danken für ihre Einritte und erwiesene Freund-
schaft. Als besondere Auszeichnung wird der Titul „Ritter von der Silberdistel”, verbunden mit ei-
nem Aufnäher, an Ritter verliehen, die sich durch langjährige Einritte und aktive Teilnahme am Sip-
pungsgeschehen verdient gemacht haben. Derartig ausgezeichnete Recken dürfen als besondere
Gruppe einreiten.
Am 13.1. a.U. 139 wurde der Schriftsteller Michael Ende vom Reych zum Ehrenschlaraffen Jim Knopf
erkürt. Das 25-jährige Stiftungsfest wurde am 8. 5. a.U. 140 in der Festburg Konzerthaus gefeiert.
75 Gastrecken aus 23 Reychen konnten begrüßt werden und erlebten eine grandiose, von echtem
schlaraffischem Geist getragene Festsippung, die von den Rtt Turbi, McStrem sowie Vehemento
fungiert wurde.
Dem Reych gehören derzeit 45 Sassen an und in der Sippungsfolge geht es nun auf die 1.000 Sip-
pung zu. Diese soll am 29.1. a.U. 149 schwungvoll gefeiert werden.
Dankbar können wir sehen und erleben, dass viele Sassen befreundeter Reyche in Treue und gern
am Hellenstein einreiten. Das Reych hofft, weiter wie bisher lebendige Sippungen zelebrieren zu
können, Uhus Banner hoch zu halten und die schlaraffische Idee weiter zu tragen. So sieht das
Reych einer weiteren gedeihlichen Zukunft mit Optimismus entgegen. Das walte Uhu!
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387 Fort Okanagan
A.U. 126 waren wir 30 Sassen an der Zahl. Doch nicht lange danach verloren wir sechs Ritter, die
in der Stadt Vernon einen Stammtisch gründeten, welcher später das Reych Am Silbersee wurde.
Fort Okanagan wurde Mutter. Auch der Oho hat uns einige Sassen genommen, während andere es
vorzogen auszutreten oder sich fahrend zu melden.
Der Verlust dieser Sassen hat unser Reych ziemlich mitgenommen, und wir sind eifrig dabei, neue
Sassen zu werben. Bis heute hatten wir keinen allzu großen Erfolg, doch werden wir in unserer
Mühe nicht nachlassen. Es wird, es muss uns gelingen , denn wir geben die Hoffnung nicht auf.
A.U 142 feierten wir im Herbstmond unser 25. Stiftungsfest und bekamen Besuch von vielen Rey-
chen. Am 25. im Herbstmond a.U. 145 wurden Rt Saitenton, dem ältesten Ritter in Kanada, die
Brillanten zum GU verliehen.
Leider waren unsere BemÜhungen um Nachwuchs weiterhin erfolglos, und so beschloss das Reych
in der Winterung 149/150, sich freiwillig aufzulösen.
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Quelle: Chronik Band IV, S. 471-472