Reych Nr. 252

Hässy, Günter

Unbekannt ·G-I

Beschreibung

Hässy, Günter
Titel: Putto
Reych: Nr. 252 Gladebachum Monachorum (Mönchengladbach)
Geb.: 15.01.1944 in Birkenfeld (Nahe)
Gest.: 21.08.2007 in Köln

Volltext

kölner Musiker weiland Sasse des H.R. Colonia Agrippina Gefördert vom Passauer Domorganisten Otto Dunkelberg komponierte Günter Hässy bereits als 14- jähriger Gymnasiast für das Schulorchester und sein Streichquartett, in welchem er nicht nur sein ursprüngliches Instrument, das Violoncello, spielte. Bis zu seinem Musikstudium 1966 in Köln beherrschte Hässy alle Streichinstrumente. Neben dieser fundierten Ausbildung in Schulmusik, Dirigieren, Gesang und Komposition studierte er Germanistik und Philosophie. Auch, wenn ihm nach dem Studium attraktive Offerten, u.a. durch die Bayreuther Festspiele, die Philharmonia Hungarica und die Bamberger Symphoniker unterbreitet wurden, suchte er die Musik in ihrer ganzen Vielfalt. Als Lehrer verschiedener Kölner Gymnasien konnte er vor allem junge Leute an die Musik heranführen und sein immenses Wissen weiter geben. Dieser Wunsch führte 1968 zur Gründung der Junge Sinfonie Köln, die er zu voller sinfonischer Größe ausbaute. Hässys „Konzerte für Junge Hörer“ brachten von 1971 an vor allem Kindern und Jugendlichen klassische Musik nahe. Als Knappe 468 wurde Günter Hässy 1977 Sasse der Colonia Agrippina und wurde 1979 zu Ritter geschlagen. Allschlaraffische Symphonieorchester, dem er bis kurz vor seinem Tod als Dirigent vorstand. Beseelt von UHUs Geist entstanden ausgesprochene Schlaraffenopern wie „Cosi van Putto“ aus dem Ring der Niegelungen, „König Ragallo – oder Cosis Rache“, „Sängerkrieg auf der Cosiburg“ und „LULU – die Ragale femme fatale“. Ebenso vertonte er Texte von Schlaraffen, wie die Holzwurmverse des Rt. Äppelwoi, die als „Holzwurmlieder op. 147“ uhuversal bekannt wurden, auch der Klang „Lulu, Ehe, Aha“ stammt von Rt. Putto. Das musikalische Wirken von Rt. Putto ist mit dem des Musikers Günter Hässy verwoben, und schlaraffische Elemente durchdringen profane Kompositionen. So erklingt in seiner sinfonischen Dichtung „Colonia ab urbe condita“, die Kölns Geschichte seit der Römerzeit beschreibt, der Schlaraffenklang „Ritter von der Rolandsnadel“ als Symbol für die Gründung der Colonia Agrippina. Bei den „Kölner Lichtern“ einem musikalisch untermalten Feuerwerk wurde die Sinfonie erstmals öffentlich aufgeführt. Günter Hässy blieb seiner kölner Heimat nicht nur mit dieser Arbeit verbunden, auch mit der überregional bekannten Gruppe „Die Höhner“ verband ihn eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Günter Hässys Werk umfasst über 168 Kompositionen Zwar komponierte Hässy zunächst im Stile der Zwölftonmusik, doch war diese der Leichtigkeit einer Spiel- und Hörfreude nicht zuträglich. So finden sich bei ihm neben Opern und Sinfonien, Kammer- und Kirchenmusik auch Kinderlieder und insbesondere Kinderopern nach Stücken der Märchen aus 1001 Nacht. In einer – natürlich durch und durch – musikalischen Festsippung wurde Rt. Putto im Eismond a.U. 152 zum Ehrenschlaraffen der Reyche Colonia Agrippina und Gladebachum Monachorum erkürt. (Text: Rt. Koi (247) auf Basis Jk. Sebastian (Hässy) und Jk. Gabriel (Hässy) (beide (8)) in DSZ 2/152)
Quelle: Mediathek Schlaraffia Arnstadt