331 Rio Carioca
A.U. 125 zählte die Rio Carioca 43 Sassen, davon 7 Fahrende. Man konnte unmittelbar den Einritt
des ASR und der „Raudi-Gruppe” verzeichnen. A.U. 128 beging das Reych sein 30. Stiftungsfest
mit Einritten aus befreundeten Reychen. A.U. 129 gab es eine Reychsfehde mit der Paulista in den
Gemarkungen der hohen Belominensis, bei der die Rio Carioca und a.U. 130 eine weitere Fehde
mit der Bonaerensis zu Porta Alegrensis, bei der das argentinische Reych als Sieger hervorging. Im
Heumond a.U. 129 feierte man die 1.000 Sippung mit vielen Einritten.
Die Besuche aus Übersee rissen nicht mehr ab. A.U. 131 erfolgte der erste Brückenritt mit einem
Fähnlein nordamerikanischer Schlaraffen und zum letzten Male besuchte uns die Raudi-Gruppe.
A.U. 132 wurde die Tagung des SR des LVLA unter Vorsitz von ASR Rt Babbelfex zu Rio Carioca
abgehalten.
Zum 35. Gründungsfest hatte das Reych viele Besuche und zur 1.186 Sippung einen starken Einritt
aus der h. Landeshuota, mit der Erhebung des Rt Leone in den ER-Stand. A.U. 136 vermeldete der
zu Curitiba fahrende Rio Carioca Rt Tamosis, die Gründung eines Feldlagers.
Schon eine Jahrung später konnte das Mutterreych Rio Carioca eine starke Abordnung zur Colonie-
gründung gen Curitibana entsenden. A.U. 138 wurde der ehemalige Rio Carioca - und nunmehrige
Landeshuota-Ritter Koa Herr in den ER-Stand erhoben. A.U. tagte der SR des LVLA zu Rio Carioca
und erwählte SR ErbO Grafex zum ASR und für die nächste Amtsperiode auch zum Vorsitzenden
des LVLA.
Die Landeshuota erkürte die Rio Carioca zum „Du-Du-Reych”. A.U. 141 wurde dem Senior des Rey-
ches, Rt Benteví,der Großkristall zum GU-Orden verliehen. Zum 9. Brückenritt von 69 Sassen aus
39 Reychen erlebte die Rio Carioca einen Höhepunkt in ihrem Bestehen, mit gleichzeitiger 93. Mit-
gliederversammlung des ASR.
A.U. 149 wurde eine Reychsfehde mit der Landeshuota zu Paulista ausgetragen, bei der den Bayern
der Sieg zugesprochen wurde. Rt Moravist erhielt für 50-jährige Zugehörigkeit den GU-Orden. Man
feierte die 1.500 Sippung und einen 5-fachen Ritterschlag. Einen weiteren Höhepunkt erlebte das
Reych bei einem festlichen Konzert des ASO, das mit 94 Personen Brasilien bereiste.
A.U. 146 begab sich eine starke Gruppe gen Porta Alegrensis, um der Reychsfehde Curitibana –
Paulista beizuwohnen. Im Rahmen einer gut besuchten Festsippung wurde dem Rt Benteví der
Lorbeer zum GU und dem Rt Grafex der GU-Orden verliehen.
Im Erntemond beging man eine harmonische Gemeinschaftssippung mit dem Mutterreych Paulis-
ta in Penedo. Am 24. im Herbstmond fand das 50. Stiftungsfest der Rio Carioca statt, zu dem 45
Sassen aus verschiedenen Reychen des Uhuversums und der ASR mit seinem Vorsitzenden Rt Ton
DIN einritten, um in den Gemarkungen des Reyches seine Mitgliederversammlung abzuhalten. Bei
dieser Gelegenheit wurde die von Rt Grafex in langjähriger Arbeit zusammengestellte - 50 Jahrun-
gen umfassende - Chronik des Reyches der Öffentlichkeit übergeben. Die Anzahl der Sassen aller
Kategorien ist in der Zeitspanne von 50 Jahrungen mit 42 Sassen, davon 8 Fahrende, fast konstant
geblieben.
C h r o n i k B a n d I V d e r A l l s c h l a r a f f i a ® m i t I n h a l t s v e r z e i c h n i s d e r 4 C h r o n i k e n O s t e r m o n d 1 5 3 , L a n g s a m , P s e u d o - S c h w a b , T a u r r i e s e u s
332 Insulinde im Bodensee
Seit a.U. 122 wurde die neue Burg der Insulinde zunehmend zum Mittelpunkt der freundschaftlich
verbundenen Reyche um den Bodensee, nicht nur der zentralen Lage Lindaus wegen, sondern auch
ob der Tatsache, das einzige Montags-Reych im weiten Umkreis zu sein. So sind wir stolz darauf,
dass wir in den vergangenen Jahrungen im Schnitt 20-25 Freunde pro Sippung in unserer Burg
begrüßen durften. Sicherlich nicht ganz unschuldig daran sind die vielen, großen Ausreiter unseres
Reyches, die den Kontakt zu den befreundeten Bodenseereychen aufrecht erhalten und vertiefen.
In den vergangenen Jahrzehnten ist ein unvergleichlicher Zusammenhalt der Bodenseereyche ent-
standen, wir haben ein gemeinsames Vademecum und es ist, fast könnte man es so sagen, eine
„innige” Gemeinschaft über die Grenzen der Länder und Sprengel hinaus entstanden.
Unsere Burg kam mit der Zeit aber auch in die Jahre: so musste a.U. 132/133 die Stirnwand wegen
eindringendem Wasser saniert werden, die Heizung wurde dank einer Stiftung von Rt Parmesano
erneuert, der dem Reych auch einen neuen Thron samt Kantzler- und Marschalltisch und der op-
tisch dazu passenden Rostra (mit eingebautem Ihispender) sowie eine prächtige, mit Intarsien
geschmückte Junkertafel dedizierte. Um diese Zeit konnten wir noch den Nebenkeller unserer Burg
dazu mieten, sodass wir nun reichlich Platz haben und wir, sobald der Mammon dafür reicht, un-
sere Burg erweitern können.
Nicht wegzudenken aus unserem Sippungsgeschehen sind unsere Traditionssippungen, allen vor-
an die von Rt Bazi ins Leben gerufene Salvatorsippung, ebenso das von wld Rt Brummbär-Chen ins
Leben gerufene Musikfestival, dessen zehnte Auflage a.U. 137/138 in der Inselhalle Lindau ein un-
vergessener Höhepunkt war. Immer wieder für eine volle Burg sorgt auch die von Rt Ge-h-schlecht
eingeführte Hubertussippung, bei der für passende Fechsungen die Ge-h-schlecht-Ahnen mit dazu
gehörenden Titeln in 3 Stufen errungen werden können.
Es gab aber auch einzelne Sippungen, die es wert sind, in dieser Chronik erwähnt zu werden. Ein
Ritterschlag der besonderen Art war der an den nachmaligen Rtt So-bin-i, Sir Willibald und Parme-
sano. Durch ihre Ausritte weit im Uhuversum bekannt, wollten dann am 19.2. a.U. 131 sage und
schreibe 167 Freunde aus 27 Reychen beim Ritterschlag in der Inselhalle dabei sein!
Zwei Jahrungen später feierten wir im Eismond a.U. 133 mit vielen Freunden in der Inselhalle unsere
1.000 Sippung. Bei dieser Sippung wurde auch erstmals unser höchster Orden „Oh du lieber Au-
gustin”, ein Holzmedaillon mit eingebauter Spieluhr am silber-grünen Band, vergeben.
Im Ostermond a.U. 148 wurde unserem Patriarch Großfürst Bazi, der auch im fünfundneunzigs-
ten Lebensjahr keine Sippung schwänzt, noch ausreitet und es auf inzwischen über 3.300 Ausrit-
te bringt, in einer großartigen Festsippung mit vielen eingerittenen Freunden in der Inselhalle zu
Lindau vom Sprengelfürsten Rt Jederzeyt der Großkristall zum GU verliehen. Im Lethemond a.U.
148 feierten wir unser 50. Wiegenfest in der Inselhalle zu Lindau. Es war ein großartiges Fest mit
Fechsern aus den umliegenden Reychen. 250 Freunde nebst Burgfrauen waren begeistert.
Bleibt zu wünschen, dass unsere Insulinde mit derzeit einem Junker, 3 Knappen und zwei Prüflingen
weiter blüht, wächst und gedeiht.
C h r o n i k B a n d I V d e r A l l s c h l a r a f f i a ® m i t I n h a l t s v e r z e i c h n i s d e r 4 C h r o n i k e n O s t e r m o n d 1 5 3 , L a n g s a m , P s e u d o - S c h w a b , T a u r r i e s e u s