Am Kap der Guten Hoffnung

Unbekannt ·Reychsgeschichten

Beschreibung

Reych Nr. 407 — Am Kap der Guten Hoffnung. Reychschronik aus Band IV (a.U. 126-149).

Volltext

407 Am Kap der Guten Hoffnung
Das profane Jahr 1981 brachte die Familie Fuchs in das uhufinstere Kapstadt in Südafrika. Herr
Fuchs, Rt Goldschnitt der Lethefreund war Sasse des h.R. Carolsuhu (49). Noch vor seiner Ankunft
in Kapstadt, trug er sich mit den Gedanken, ein Uhunest im südlichsten Zipfel Afrikas zu gründen.
Kontakte zum h.R. Castellum Auri Africae wurden gelegt. Rt Goldschnitt versammelte eine Schar
interessierter Herren um sich und gründete einen Stammtisch. Unter der kleinen Schar befanden
sich auch zwei Schlaraffen: Rt Don Alphonso der Bettenscheich (54) und der Rt S‘amour-Ei der noc-
turne Lukull (25). Aus dem Stammtisch wurde ein Feldlager und man traf sich fortan jeden zweiten
Freitag. Im Eismond a.U. 125 wurde Rt Goldschnitt Sasse des h. R. Castellum Auri Africae.
Sassen des zukünftigen Mutterreiches (Castellum Auri Africae) und Schwesternreyche (Castra Prae-
toria und Große Gold Grube) waren oft zu Gast im Uhunest am Kap und am 20.9. a.U. 127 fand die
feierliche Coloniegründung statt. Der Thron bestand aus den Rtt Goldschnitt als OÄ, Don Alphonso
als OI und S‘amour-Ei als OK. Eine stattliche Anzahl Ritter aus dem Uhuversum kamen zu diesem
Anlass zum ersten Male an das Kap. Regelmäßige Einritte aus dem weiten Uhuversum halfen, den
Kontakt mit diesem aufrecht zu erhalten.
Endlich, am 29.10. a.U. 129 fand die Sanktionierung durch ASR Rt Musi der Filius (24) in einer gar
feierlichen Weise statt. Wiederum konnte das jüngste Reich viele alte und neue Schlaraffenfreunde
bei sich begrüßen. Die ursprüngliche Sassenzahl von ca. 27, schrumpfte in den darauffolgenden
Jahren auf ca. 20 Sassen zusammen. Da das Reich keine feste Burg hatte, wurde in verschiedenen
Hotels, Heimburgen und unter anderem auch in einem Schützenhaus in der Tokai, fröhlich gesippt.
Am 12.9. a.U. 138 wurde durch den ASR Rt Calvados der brennte Apfel (4) dem Reich am Kap der
AHA-Orden verliehen. Unzählige Freunde aus dem Uhuversum waren zu diesem Anlass wieder an
das schöne Kap gekommen.
In der Jahrung a.U. 144 fand das Reich eine neue Heimstatt in der Freimaurer-Großloge, die sich
direkt im Zentrum von Kapstadt befindet. Anfangs wurde in einem der Sitzungsräume der Freimau-
rerloge gesippt, das Reich musste vor jeder Sippung den profanen Raum für die Sippung schmü-
cken. Am 12.5. a.U. 147 konnte die neue Proteen-Burg, ebenfalls im Gebäude der Freimaurerloge
von Kapstadt, durch OÄ Rt Corium geweiht werden. Durch viele fleißige Hände und Mammon
Spenden wurde die Burg ein kleines Juwel, wo das Sippen nun noch mehr Spaß bereitet.
Nun wird in dieser Burg, die das Reich für längere Zeit gemietet hat, gesippt. Mit dieser festen Burg
erhofft man sich, dass das Reich den Sassenstand in den kommenden Jahren erweitern kann.
C h r o n i k B a n d I V d e r A l l s c h l a r a f f i a ® m i t I n h a l t s v e r z e i c h n i s d e r 4 C h r o n i k e n O s t e r m o n d 1 5 3 , L a n g s a m , P s e u d o - S c h w a b , T a u r r i e s e u s
408 Porta Pacifica
Acht Jahre „Schwangerschaft” vergingen zwischen der Gründung eines Stammtisches zu Vancou-
ver und der Erhebung zur Colonie „Porta Pacifica”. Rt Oceanus des h. R. Fort Okanagan war nach
Vancouver gezogen und rief dort zusammen mit den fahrenden Rtt Flurschütz und Massagero
(Prima Canadensis) den Stammtisch im Eismond a.U. 121 ins Leben. Es folgten Rt Cusimus (Prima
Canadensis) sowie zwei Pilger, und zwar die heutigen Rtt Bärenfang und Naviga-Tor.
Die erste Unterstützung erhielten wir von dem „nächstgelegenen” („nur” 400 km entfernt) Reych
Fort Okanagan, und zu unserer 25. Sippung erfolgte dann der erste größere Einritt von 15 Rittern,
zumeist von der Rocky Mountania (975 km entfernt).
Neue Pilger kamen und gingen; es war ein Auf und Ab wie im profanen Leben. In der Winterung a.U.
123/124 waren wir 5 Ritter, 3 Edle und 7 Pilger. Ab Eismond a.U. 124 konnten wir auf wöchentliche
Zusammenkünfte übergehen, und im Ostermond a.U. 124 erfolgte die Erhebung zum Feldlager.
In den folgenden Jahren wurde das Feldlager im Uhuversum bekannter, auch lockte Vancouver als
Reiseziel an der pazifischen Küste, sodass wir jedes Jahr größere Einritte von Reisegruppen aus eu-
ropäischen und amerikanischen Gemarkungen hatten. Unsere 200 Zusammenkünfte als Stamm-
tisch und Feldlager war die Generalprobe für die Colonie-Erhebung. Diese lange „Vorlaufzeit” zeigt
die Schwierigkeiten auf, mit denen wir bis zur Coloniegründung am 27. 2. a.U. 129 zu kämpfen
hatten.
Die feierliche Sanktion im Herbstmond a.U. 130 brachte uns erneut große Einritte sowie eine
schwungvolle Reychsfehde zwischen der Rocky Mountania und dem Reyche Am Silbersee.
Allmählich musste das Reych die ersten Verluste durch Ahallaritte hinnehmen, aber die Lücken
konnten stets mit neuen Sassen geschlossen werden, so dass wir weiterhin um die 25 Sassen sind.
Mit dem AHA-Orden wurden wir großjährig. Im Laufe der Jahre wurden einige Sassen zu Ursippen,
Großursippen und Erbwürdenträgern. Wir freuen uns auch darauf, demnächst das 50. Schlaraffen-
jubiläum unseres Rt Totila zu feiern.
Auch sehen wir Mutterfreuden entgegen, denn auf der Vancouver-Insel haben einige unserer Sas-
sen den Stammtisch zu Victoria gegründet. Dass dieser blühe und gedeihe, das walte Uhu!
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Quelle: Chronik Band IV, S. 492-493