421 In der Weyden
Wer hätte a.U. 138 gedacht, dass die Begeisterung für die Sportfliegerei ein neues Schlaraffenreych
in der Oberpfälzer Metropole entstehen lässt. Rt XXL (326) hatte nämlich seinem „fliegenden”
Schlaraffenfreund versprochen, den UHU-Sternflugtag am 15.8. a.U. 139 in den Oberpfälzer Ge-
markungen auszurichten, gab es doch nahe der Kreisfreien Stadt Weiden den Sportplatz Latsch,
auf dem die UHU-Flieger allzu gern mal mit ihren Flugzeugen landen wollten. Weil aber sein Hei-
matreych mangels fluginteressierter Sassen von dieser Idee nicht begeistert war, gründete Rt XXL
notgedrungen einen Uhustammtisch in der Stadt Weiden. So traf er sich am 3.8. a.U. 139 mit Rt
Horizonte (411) und Rt Credit-d´or (84), der als Bankdirektor hier tätig war, in der Gaststätte Hen-
nerloch. Nach der gelungenen Veranstaltung, zu der 21 Recken mit 11 Luftrössern einflogen, waren
die Gäste so begeistert, dass sie bald wieder kommen wollten. Überraschend mehreten sich die
Einritte, bis her von Austrias und Helvetias Gauen. Besonders beliebt war dabei die Weiterreise in
die nahe gelegene Stadt Prag, zu den Wurzeln der Allmutter. Das war der Fortbestand des eifrig
besuchten Stammtisches, dem sofort die Gründung eines Feldlagers im Weidener Kolpinghaus
folgte. Wegen seiner Verbundenheit zu seiner früheren Heimat schloss sich Rt Orthofex (15) diesem
illustren Kreis an, mit dem Ziel, diese Kleinstadt endlich von ihrer Uhufinsternis zu befreien. Das
h.R. Am Eysenhammer (326) war gerne und sofort bereit, die Mutterstelle zu übernehmen. Dort, in
jenem ehrwürdigen Schlaraffenreych erhielt unser Rt Rrrumms gar den Ritterschlag. Obwohl eini-
gen unserer jungen Sassen berufliche Verpflichtungen im Wege standen, traf sich immer wieder ein
stattliches Fähnlein. Dabei ist besonders unserem damaligen Sprengelvorsitzenden DSR Rt Betoni
(167), der uns mit Rat und Tat immer hilfreich zu Seite stand, zu danken. Auch sein Nachfolger DSR
Rt Balachso-laut (384) besuchte uns recht oft und gab wertvolle Anregungen. Die ersten Sippungen
fanden humorvoll improvisiert aber spiegelgerecht statt. Bald folgte eine prächtig geschmückte
Burg in einem Nebenzimmer, wo auch das eigene Clavizimbel seinen Einzug hielt. Dabei zeigte Rt
XXL seine kunsthandwerklichen Fähigkeiten, neben dem Inventar auch einen zerlegbaren und trans-
portablen Thron zu fertigen, denn, bedingt durch die zahlreichen Einritte aus Nah und Fern, musste
ein größerer Raum gefunden werden, wobei die profane Tätigkeit unseres jetzigen Rt Sponterl als
ortsansässiger Notar sehr nützlich war. So sippten wir lange in den Nebenzimmern der Weidener
Gasthäuser, bis wir endlich unsere Burg beziehen konnten. Nachdem der ASR die Gründungsbe-
willigung erteilte, wurde mit 312 Sassen aus 79 Reychen vom In- und Ausland am 13.2. a.U. 145 im
„Evangelischen Gemeindehaus” die Gründung der Colonie „In der Weyden” festlich begangen. Es
fungierten die Rtt Don Psychote und XXL. Die Reychsfarben waren, angeglichen an die profanen
Stadtfarben von Weiden, im dunklen Rot und Grün. Das Reychswappen zeigt das profane Wappen
der Stadt Weiden dessen Mitte das Praga Wappen ziert. Nun begann montags ein fröhliches Sip-
pen, bald zählte die Colonie 6 Ritter und 22 Knappen. Schon am 18.2. a.U. 147 konnte in der Wei-
dener Max-Reger-Halle die Sanktion gefeiert werden, zusammen mit ASR Rt Van der Goschen (29),
welcher die Sanktionierung vollzog, sowie den ASR Rt Don Miguel (52) und Rt Salomon (8), DSR
Rt Horakles (17) und unserem Sprengelvorsitzenden DSR Rt Balachso-laut. Es waren 290 Sassen
aus 56 Reychen anwesend, viele Gastrecken kamen auch aus der Schweiz und Österreich angereist.
Vorab hatte man schon die Würdenträger gewählt: OÄ XXL, OI Don Psychote, OK Sponterl, K Bio-
Rex, M Von Rechts Wegen, J Cherbrat, Sch Gib-Nix und C Allmaecht-Na (früher 308), Don Psychote,
Orthofex, Saitenklang (früher 177), und Traum (früher 161). Gleichzeitig konnten wir unsere neue,
geräumige Nordgauburg im Zentrum von Weiden beziehen.
C h r o n i k B a n d I V d e r A l l s c h l a r a f f i a ® m i t I n h a l t s v e r z e i c h n i s d e r 4 C h r o n i k e n O s t e r m o n d 1 5 3 , L a n g s a m , P s e u d o - S c h w a b , T a u r r i e s e u s
422 Perla Costa Blanca
Uhu hat es vorher bestimmt, lange bevor es Wirklichkeit wurde, dass der Rt Satschmo Pansa (11)
a.U. 137 den Beinamen „von der Costa Blanca raa” tragen durfte. Denn „ER” war es, der die Idee
und Anregung initiierte, an der Costa Blanca einen Stammtisch zu gründen und Freunde um sich
zu scharen, die Schlaraffen waren oder werden wollten.
Das war im profanen Jahr 2000. Sofort nach der Anzeige in den Costa Blanca Nachrichten (CBN)
und in DSZ meldeten sich Rt Val-Tin (352) und Rt Drumpaeder (11), die ebenfalls ihren regelmä-
ßigen Aufenthalt in diesen Gauen pflegten, so dass es nur noch um die Frage ging, wo und wann
beginnen wir unser schlaraffisches Spiel. „Schlaraffia Mediteraneo Altea” sollte das neue Reych
heißen - aber langsam, langsam ,so weit waren wir noch nicht im Brachmond a.U. 140.
Im Café „Löcker” in Pedreguer traf man sich, mit Burgfrauen,um sich kennen zu lernen. Rt Val-Tin
organisierte dies zusammen mit seiner Burgfrau Michaela und schon waren wir derer sieben. Das
Vereinsleben, vorerst als Stammtisch, konnte beginnen. Das „Löcker” wurde teils aus profanen teils
aus räumlichen Gründen aufgegeben und wieder war es Rt Satschmo, der neue Räume im Neben-
zimmer des Golfrestaurants „Michetta” in Benissa (Buena Vista)-Moraira-Teulada.,fand.
Das war für lange Zeit unsere „Burg”, für die sich der Name „Don Carlos-Burg” nicht durchsetz-
te und schließlich „Castillo Blanco” genannt wurde. Der Aufbau eines neuen Uhunestes konnte
beginnen. Die Rt Darwisch (34), Ha-fex (396), Kodiak (334), Fra Grande (27), Protectus (386) und
Orgelfex (332)stießen zu uns und so waren wir bald Sassen genug, um die Gründung des Feldlagers
zu organisieren.
Aber wer war stark genug, die Wehen einer Mutter zu übernehmen? Es waren die wertvollen Freun-
de des h.R. Barcinonensia,(366) allen voran der Rt Alpino, die diese schöne Last auf sich luden
und uns zum Reych führten. Dem Dank hierfür bleiben wir stets verpflichtet. Eine großartige Feld-
lagererhebung am 4.11. a.U. 144 in Pego und die Colonieerhebung am 14.11. a.U. 146 waren unver-
gessliche schlaraffische Höhepunkte. Freunde von Freunden folgten dem Rufe Uhus, sodass aus
ihnen Schildknappen gekürt werden konnten und viele von ihnen sind heute, nach dem die Zeit für
die Reychsgründung am 14.11. a.U. 148 reif war, würdige Ritter geworden, die die Idee Schlaraffias
in Iberiens Gauen und weit darüber hinaus tragen. Das walte Uhu, Oho, Aha - der Schirmer der
Schlaraffia.
Nachfolgende Sassen waren Gündungsmitglieder und sind somit Erzschlaraffen:
Gründungsritter:
Darwisch der Wegebereiter
Drumpaeder der Valentineske
Fra Grande v.d. Schwalbenburg
Ha-fex Edler von Bülbül
Kodiak mit der linden Pranke
Orgelfex der Lotrechte
Protectus von allen Seiten
Satchmo Pansa v.d. Costa Blanca raa
VAL-TIN der Nimrot von Fuente
Profane Mitgründer
Chris-tallin der Romantische
Demontre von den Kocherauen
Euphorius der Stimmbändiger
Ickefylm der Zelluloid-Verdreher
Kass-Ador von der Plantscha
Piek-Ador vom Stutengarten
?Poe-Quue? der Findende
Sin(n)Fumo von der weissen Küste
Transparento der Offenherzige
Uff-de-Reklame der Propagandör
Zwiha vom Munot
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