Floridana

Unbekannt ·Reychsgeschichten

Beschreibung

Reych Nr. 364 — Floridana. Reychschronik aus Band IV (a.U. 126-149).

Volltext

364 Floridana
Unser Reych wurde a.U. 109 als Tochter der h. Detroitia gegründet, und seitdem sippen wir in
unserer eigenen Burg Divan in Largo, zwischen St Petersburg und Clearwater an Floridas Westküste
gelegen. Von den Recken der ersten Stunde ist keiner mehr unter uns. A.U. 125 hatten wir rund 50
Sassen und ca. 80 % Sippungsbeteiligung. Heute haben wir 42 Sassen, davon 10 Fahrende. Der
Nachwuchs konnte die Ahallaritte leider nicht ganz ausgleichen. Als aber a.U. 146 unsere Ziehtoch-
ter, die h. Costa Aurea, erlosch, fanden 11 Sassen bei uns eine neue schlaraffische Heimat. Wenn
auch die Heimburgen dieser Schlaraffenbrüder bis zu 5 Autostunden von unserer Burg entfernt
liegen, so sehen wir sie doch hin und wieder bei unseren Sippungen und Krystallinen. Der Älteste,
Rt Tollerasmus, ritt a.U. 148 mit fast 99 Jahren gen Ahalla.
Für unsere regelmäßig erscheinenden Sassen ist unsere Burg fast zu groß, aber wir haben viele
Einritte von unserem nur 80 km entfernten Tochterreych, der h. Porta Pasconia, das a. U. 127 ge-
gründet wurde. Einige „Schneevögel” aus dem Norden und aus Germanien sind auch häufig bei
uns zu Gast.
A.U. 127 wurde der amerikanische Schriftsteller Mark Twain zum Ehrenschlaraffen „Huckleberry”
gekürt. Ein besonderer Höhepunkt in der Geschichte unseres Reyches war die Ausrichtung der 13.
Reychstagung des LVNA unter dem Vorsitz von Rt Elanis. Dieses dreitägige Fest wurde zusam-
men mit unserem 20. Gründungstag im historischen Hotel „Biltmore” in unseren Gemarkungen
celebriert.
Unser Rt Longulus vertrat von 130 bis 135 den Landesverband im Allschlaraffenrat, während unser
Rt Silesianus als SRNA von 134 bis 144 die Aufgabe des Landesschatzmeisters erfüllte und seit 144
Landesschatzprüfer ist.
Wir sind nun das südlichste Reych in USA, und unsere Aktivitäten zusammen mit denen in den
Reychen Nova Orleana und Porta Pasconia ziehen immer wieder viele Schlaraffenbrüder aus allen
Landesverbänden an.
Wenn das angenehme Klima an der Golfküste von Florida mit UHUs Gunst zusammenspielt, dann
bleibt unsere Floridana auch weiterhin der Ausritt-Magnet, der sie nun schon seit 40 Jahrungen
ist!
C h r o n i k B a n d I V d e r A l l s c h l a r a f f i a ® m i t I n h a l t s v e r z e i c h n i s d e r 4 C h r o n i k e n O s t e r m o n d 1 5 3 , L a n g s a m , P s e u d o - S c h w a b , T a u r r i e s e u s
365 Schlicktonnia
A.U. 109 gegründet hat sich das Piratenreych an der Jade unter der Gunst des Uhu seither weiter
fortentwickelt. Die Anzahl der Sassen ist auf über dreißig angestiegen. Die Sippungen des Reyches
erfolgen in der Jadeburg im „Haus der Freundschaft” Rheinstr. 65. Zusammen mit verschiedenen
Logen und Verbindungen nimmt das Haus inzwischen einen festen Platz im kulturellen Leben un-
serer Heimatstadt ein.
Das 25-jähriges Stiftungsfest erstrahlte a.U. 134 in einer Festsippung, die vom Oberschlaraffat OÄ Rt
Unser Hypagio, OI Rt Cardano und vor allem OK Rt Unser Doppelsinn maßgeblich geprägt wurde.
Zu dieser Zeit hatten bereits reisige Ritter unseres Reyches in der Nachbargemarkung Varel die
Gründung eines Tochterreyches betrieben. In unserer Sippung Nr. 754 am 8. im Lethemond a.U.
135 erfolgte die Coloniegründung. Am 20.1. a.U. 137 kam es zur Sankion des hohen Reyches 412
„Varelia achtern Diek”.
Die Tradition des alljährlichen Wellenrittes in die Nordsee wird seit a.U. 139 von unserem ehemali-
gen Kn 1, der Sommerherrlichkeit K Rt Unser Datalus, fortgeführt und hat sich zu einem geschätz-
ten Ereignis im Uhuversum entwickelt. Der Wellenritt wurde um ein Störtebeker-Turney bereichert.
Der Sieger wird für ein Jahr lang Träger der Störtebekerkette. Sein Name wird für alle Zeit durch ein
Kettenglied mit seinen Insignien alldort verewigt.
Eine weitere Tradition wurde vom damaligen Junkermeister, OÄ Rt Fürst Lumpi, begründet. Seit
damals reiten Sassen der Junkertafel, gelegentlich verstärkt durch Ehemalige, alljährlich für einige
Tage in der Winterung in fremde Gemarkungen aus. Andere Schlaraffenreyche, aber auch Kultur
und Sehenswürdigkeiten der Umgebung, sollen erkundet werden.
Die 1.000 Sippung unseres Reyches wurde am 22.1. a.U. 144 feierlich begangen. Am 17.5. a.U. 149
feiert die Schlicktonnia mit einer Festsippung in der Jadeburg ihr 40-jähriges Stiftungsfest.
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Quelle: Chronik Band IV, S. 449-450