412 Varelia achtern Diek
Sechs Sassen unseres Mutterreyches Schlicktonnia, die Rtt Fress-cati, Pointer, Speel mit, Merlot,
Baribeton und Pro-Cura-Thor, deren Heimburgen und Arbeitsplätze in Varel und südlich davon
waren, gründeten am 6.5. a.U. 132 einen Stammtisch und mit Rt Graph Press von der hohen Olden-
burgia und den Herren Böske, Brunken-Bahr, Jehnichen und Völkner am 24.4. a.U. 133 den Verein
Schlaraffia Varelia achtern Diek e.V. in Varel.
Am 18.5. a.U. 133 wurde der Stammtisch zum Feldlager erhoben. In der Folgezeit „sippte” das Feld-
lager regelmäßig in seiner ersten Burg in der „Fuerstuv” in der Neumarktstraße in Varel und ge-
wann weitere Mitglieder. Zahlreiche Einritte waren zu verzeichnen, unter anderem am 29.11. a.U.
134 der des Rt Hörnchen aus d. h. Reych Bi de hoge Brüch.
Sassen des Mutterreyches und des h.R. Castellum Butjentum ritten regelmäßig ein, überwachten
und vermittelten Grundlagen für das schlaraffische Spiel. Am 10.1.135 wurde Rt Hörnchen Vereins-
mitglied und schlaraffischer Mitgründer. 21 Mitglieder hatte das Feldlager inzwischen, erlitt dann
aber kurz vor der Gründungsfeier durch den Austritt von 5 Mitgliedern einen herben Rückschlag.
Trotzdem sollte nach intensiven Gesprächen mit dem Mutterreych und unserem Sprengelfürsten Rt
Don Miguel und dank seiner Vermittlung beim ASR die Gründung erfolgen. Die 754. Sippung unse-
res Mutterreyches, der hohen Schlicktonnia, war für ihr Töchterlein die Gründungsfeier, sie fand am
8.10. a.U. 135 im Allee-Hotel in Varel statt. Im Verlauf einer beeindruckenden Festsippung beendete
die Colonie Varelia achtern Diek diese Sippung der Schlicktonnia als ihre 1. Sippung.
Zu diesem Zeitpunkt hatte die Colonie folgende Sassen: OÄ Rt Hörnchen, OI Rt Fress-cati, OK Rt
D’Alu, K Rt Pointer, M Rt Apollo-maris, J Rt Baribeton, Sch Rt Speel mit, C Rt Duftikus, die Ritter
La-Critzel, Majordomus, Manipulus, Merlot, Nie-blanc, Papeus, Pro-Cura-Thor und Unrast und als
Pilger Peter Wienke, jetzt der Rt Has-Has.
Er und 3 weitere Knappen konnten bis zum Windmond a.U.136 eingekleidet werden, so dass alle
Voraussetzungen für die Sanktionierung erfüllt waren. Am 20.1. a.U. 137 wurde die Colonie in der
Kuranlage „Deichhörn” in Dangast sanktioniert und zum Reych erhoben. Wenig später wurde der
dortige Kurdirektor im Reych Varelia achtern Diek der Kn 5. Im Verlauf der nächsten Jahre wurden
Rtt Has-Has, Filet-Sio, Stampi, Kie-Witt, Meerfechs, von Arngast und Frech-Fechs zu Rittern ge-
schlagen, und - Oho sei es geklagt - es ritten zwei Erzschlaraffen, die Rtt Nie blanc und Duftikus
sowie der Initiator und Gründungsritter Rt Fress-cati gen Ahalla.
Am 1.10.142 bezogen wir die zweite „Karlsburg”, auch diese Burg muss zur Sippung auf- und ab-
gebaut werden, im Allee-Hotel (jetzt Tivoli) in der Windallee in Varel. Zehn Jahre nach der Grün-
dungsfeier verfolgten am 11.10. 145 mehr als 140 Schlaraffen aus 30 Reychen in einer fulminanten
Sippung die feierliche Überreichung des AHA durch unseren ER und ASR Rt Don Miguel unterstützt
durch ASR Rt Grafex.
Inzwischen wurden drei weitere Sassen zu Rittern geschlagen. A.U. 148 ritt Rt Baribeton, ein weite-
rer Gründungsritter, gen Ahalla. Zurzeit gehören folgende Sassen zu unserem Reych: OÄ Rt Hörn-
chen, OI Rt La-Critzel, OK Rt Has-Has, K Rt Apollo-maris, M Rt Kawus, J Rt Papeus, Sch Rt Kie-Witt,
C Rt Aritur, die Rtt D’Alu, Filet-Sio, Frech-Fechs, Majordomus, Manipulus, Meerfechs, Merlot, Poin-
ter, Speel mit, Stampi, Tolerant und von Arngast sowie zwei Prüflinge.
C h r o n i k B a n d I V d e r A l l s c h l a r a f f i a ® m i t I n h a l t s v e r z e i c h n i s d e r 4 C h r o n i k e n O s t e r m o n d 1 5 3 , L a n g s a m , P s e u d o - S c h w a b , T a u r r i e s e u s
413 Meinung‘a
Die thüringische Stadt Meiningen hatte bis a.U. 78 ein Uhu-Nest. Dann begann die „Uhu-Finster-
nis”. Territorial in der Nachbarschaft war a.U. 96 das Reych „An den Quellen” entstanden. Wld Rt
Filiafex dieses Reyches, der Geschichte Meinunga‘s gewärtig, legte auf dem Lotterbett ein Gelöbnis
ab: „Wenn Uhu ihn gesunden ließ, werde er sich um die Wiedergründung eines Reyches in Meinin-
gen sorgen.”
Am 6.2. a.U. 133 war es so weit: Auf sein Betreiben, und nachdem er eine Pressenotiz veröffentlich-
te, trafen sich im Berggasthof „Helenenhöhe” in Meiningen 5 interessierte Meininger in gestande-
nem Alter mit 26 Sassen aus 7 Reychen. Ein viel versprechender Anfang war gemacht. Fortan trafen
sich diese an Schlaraffia Interessierten monatlich zu einem Stammtisch.
Ritter des präsumtiven Mutter-Reyches und Freunde anderer Reyche führten die Meininger ins
schlaraffische Leben ein. Am 17.10. a.U. 133 wurde nach Entscheidung des ASR aus dem Stamm-
tisch das „Feldlager Meinunga”. Die zuerst zu Schlaraffia gestoßenen, späteren Erzschlaraffen des
Reyches wurden im Mutter-Reych Schlaraffen und 6 von ihnen auch dort zum Ritter geschlagen.
Am 23.4. a.U. 136 war die feierliche Colonie-Gründung. Sassen und Gäste aus dem Uhuversum
erlebten im voll gefüllten Meininger Theater, dem Musen-Tempel des ES „Georg der Musenfürst”
der Meinungia dieses große Ereignis. Der Gasthof „Zum Schlundhaus” war dann über lange Zeit
die Burg der Meinungen was vor und nach jeder Sippung Auf- und Abbau des Thrones erforderte.
Endlich am 1.5. a.U. 138 erfolgte, wieder im Meininger Theater, die Sanktionierung. Viele kleine und
große Schritte ließen die Meinung‘a erwachsen werden:
Am 15.3. a.U. 141 war das erste feierliche Ritterschlagen. Am 14.4. a.U. 140 fand das erste Turney um
die Meinungia-Kette statt, eine Stiftung des Herzogs Bernhard von Sachsen-Meiningen, die durch
selbstlos handelnde Sassen die Uhu-Finsternis überlebt hatte. Sie wurde von der Erforda verwaltet
und war dort Gegenstand eines alljährlichen Turneys. Anlässlich der Sanktionierung hatte die Er-
forda als großzügigen Akt schlaraffischer Freundschaft der Meinung‘a diese Kette wiedergegeben.
Am 9.3. a.U. 143 musste sich die Meinung‘a in der Burg der Vimaria der hohen Erforda zu ei-
ner Reychsfehde stellen, die die Meinung‘a natürlich gewann. Am 1.10. a.U. 146 ging die Jugend
der Meinung‘a zu Ende. Anlässlich des 3-er Jubiläums „50 Jahrungen des Mutterreyches An den
Quellen”, 40 Jahrungen des Schwesterreyches Castrum Locarnense und 10 Jahrungen „Meinung‘a”
erhielten wir den begehrten AHA-Orden.
Und nach „gewaltigen Bauleistungen” des Reyches in der Sommerung a.U. 146 feierte die Meinung‘a
am 16.11. a.U. 146 die Weihe der eigenen Burg, der „Georg`s Burg”.
In ihr sippt die Meinung‘a seither fröhlich und mit vielen Gastrecken. Wir sind überzeugt, dass die
Umgebung der eigenen Burg das schlaraffische Leben beflügelt und ständigen Nachwuchs beför-
dert.
C h r o n i k B a n d I V d e r A l l s c h l a r a f f i a ® m i t I n h a l t s v e r z e i c h n i s d e r 4 C h r o n i k e n O s t e r m o n d 1 5 3 , L a n g s a m , P s e u d o - S c h w a b , T a u r r i e s e u s